Das Große Messer war um 1500 eine oft benutzte Klingenwaffe. Diese Klingenwaffe galt als Messer und nicht als Schwert und konnte sowohl mit einer als auch mit zwei Händen geführt werden.[1][2]
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Die Klinge war aus Kohlenstoffstahl geschmiedet und äußerst scharf geschliffen. Sie war einschneidig und säbelartig und besaß kurz vor der Spitze eine Verbreiterung. An der Parierstange befand sich ein muschelförmiger Aufsatz.
Durchschnittliche Daten (je nach Exemplar unterschiedlich):
Die säbelartige Klingenform dieser Waffe war inspiriert von den osteuropäischen Säbeln, insbesondere von den türkischen Waffen. Im Kunsthistorischen Museum in Wien werden einige gut erhaltene Stücke aufbewahrt. Das große Messer hat eine enorme Hiebleistung, vergleichbar mit einem japanischen Katana und es war auch möglich, mit ihm durch leichte Körperpanzerungen sowie Kettenhemden zu schlagen.
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