| Wappen | Karte | |
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| Basisdaten | ||
| (Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria) | ||
| Bundesland | Steiermark | |
| Politischer Bezirk | Weiz (WZ) | |
| Fläche | 4,76 km² | |
| Koordinaten | 47° 6′ N, 15° 42′ O47.10388888888915.708333333333365Koordinaten: 47° 6′ 14″ N, 15° 42′ 30″ O | |
| Höhe | 365 m ü. A. | |
| Einwohner | 5.555 (1. Apr. 2009) | |
| Bevölkerungsdichte | 1167 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl | 8200 | |
| Vorwahl | 03112 | |
| Gemeindekennziffer | 6 17 13 | |
| NUTS-Region | AT224 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung |
Gemeindeverwaltung von GleisdorfFlorianiplatz 13 8200 Gleisdorf |
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| Offizielle Website | ||
| Politik | ||
| Bürgermeister | Christoph Stark (ÖVP) | |
| Gemeinderat (2005) (25 Mitglieder) |
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| Lage der Stadt Gleisdorf | ||
Gleisdorf ist eine Stadt in der Oststeiermark, circa 25 km östlich von Graz.
Inhaltsverzeichnis |
Gleisdorf liegt im Bezirk Weiz im Tal der Raab, wo Rabnitz und Laßnitz münden. Es ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt.
Das Gemeindegebiet umfasst seit der Ausgliederung der umliegenden Ortschaften im Wesentlichen das Stadtgebiet.
Bis in die Mitte des 3. Jahrhunderts bestand an dieser Stelle eine römische Siedlung. Der Ort wird in einer Urkunde vom 17. September 1229 erstmals namentlich erwähnt, seit 1284 ist er als Markt dokumentiert. 1532 wurde der Ort vom türkischen Heer belagert und zerstört, die Befestigungsanlage („Tabor“) rund um die St.-Laurentius-Kirche konnte jedoch standhalten.
Bis 1570 gehörte Gleisdorf zur Herrschaft der Riegersburg, dann ging es über an die Grafen Freiberg, welche nördlich der Stadt ein Schloss errichteten. Die Pfarrkirche wurde 1648–1672 in barockem Stil vollkommen neu gebaut; der heutige neugotische Turm stammt von 1875. Im Revolutionsjahr 1848 rüstete Gleisdorf eine bedeutende Abteilung der Nationalgarde aus.
Mit dem Bau der Eisenbahn 1872 begann für den Markt Gleisdorf ein wirtschaftlicher Aufschwung, der seinen Höhepunkt mit der Errichtung eines Wasserkraftwerkes in der Stubenbergklamm erreichte. Auch das Rathaus wurde in dieser Zeit errichtet. 1920 erfolgte die Stadterhebung. In den 1970er-Jahren brachte der Anschluss an das Autobahnnetz einen neuerlichen Aufschwung, da sich damit wieder mehr Industriebetriebe anlocken ließen. Seit der steirischen Landesausstellung 2001, die unter dem Thema Energie stand, strebt die Stadt eine Positionierung als „Solarhauptstadt“ an.
Der Bürgermeister wird mit Christoph Stark von der ÖVP gestellt. Die Stadt wird von einem fünfköpfigen Stadtrat regiert (2 SPÖ, 2 ÖVP, 1 FPÖ)
Gleisdorf wird gelegentlich auch das „Tor zur Oststeiermark“ genannt. Dies spiegelt sich sowohl in der Postleitzahl (8200), als auch in der Funktion als Verkehrsknotenpunkt wider. An der Gabelung zwischen der Straße nach Feldbach und der Straße nach Fürstenfeld hat Gleisdorf seine erste Ampelanlage erhalten.
Im Dezember 1969 wurde der Abschnitt Graz-Gleisdorf der A2 Südautobahn eröffnet. Erst Jahre später wurde der Abschnitt Gleisdorf-Hartberg als Sparautobahn auf der Trasse der Richtungsfahrbahn Wien errichtet und als Gegenverkehrsbereich freigegeben. Der Vollausbau dieses 42 Kilometer langen Abschnittes erfolgte erst nach zahlreichen schweren Verkehrsunfällen, die durch die fehlende bauliche Trennung der Fahrstreifen mit verursacht wurden. Anschlussstellen der A2 im Bereich von Gleisdorf sind Gleisdorf-Süd (157) und Gleisdorf-West (161).
Gleisdorf liegt an vier ehemaligen Bundesstraßen:
Der Gleisdorfer Bahnhof ist ein Verteilerbahnhof. Hier trifft die steirische Ostbahn Graz − Feldbach − Fehring − Szentgotthárd − Szombathely mit der Lokalbahn Weiz-Gleisdorf zusammen.
Ein Neubau der Strecke Graz − Gleisdorf ist in Planung und soll in den nächsten Jahrzehnten realisiert werden, um die steirische Ostbahn besser mit der in Bau befindlichen Koralmbahn zu verbinden und so die Anbindung nach Ungarn zu verbessern.
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