| Wappen | Deutschlandkarte | ||
|---|---|---|---|
48.3510.983333333333514
Koordinaten: 48° 21′ N, 10° 59′ O
|
|||
| Basisdaten | |||
| Bundesland: | Bayern | ||
| Regierungsbezirk: | Schwaben | ||
| Landkreis: | Aichach-Friedberg | ||
| Höhe: | 514 m ü. NN | ||
| Fläche: | 81,2 km² | ||
| Einwohner: |
29.119 (31. Dez. 2008)[1] |
||
| Bevölkerungsdichte: | 359 Einwohner je km² | ||
| Postleitzahl: | 86316 | ||
| Vorwahl: | 0821 | ||
| Kfz-Kennzeichen: | AIC (früher: FDB) | ||
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 71 130
|
||
| Stadtgliederung: | 15 Stadtteile | ||
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marienplatz 5 86316 Friedberg |
||
| Webpräsenz: | www.friedberg.de | ||
| Bürgermeister: | Peter Bergmair (parteilos) | ||
Friedberg ist eine Stadt im bayerisch-schwäbischen Landkreis Aichach-Friedberg und grenzt an den Osten der Stadt Augsburg, sie ist eine von 13 sogenannten leistungsfähigen kreisangehörigen Gemeinden in Bayern.
Inhaltsverzeichnis |
Das Friedberger Stadtgebiet liegt fast vollständig am Westrand des Tertiär-Hügellandes an der Lechleite, wo der Lech sich als Gletscherschmelze in der Riss-Eiszeit ein breites Bett schuf.
Seit der Gemeindegebietsreform von 1978 gliedert sich die Stadt Friedberg in folgende 15 Stadtteile:
|
|
An das Stadtgebiet Friedberg grenzen Augsburg, Affing, Obergriesbach, Dasing, Adelzhausen, Eurasburg, Ried und Kissing.
Urkundlich das erste Mal erwähnt wurde das Städtchen in einem Schutzbrief des Staufers Konradin zusammen mit dem Herzog Ludwig II. an die Bürger der Stadt Augsburg des Jahres 1264: In ihm ist die Errichtung einer Burg Fridberch angekündigt, die fortan als Grenz- und Zollsicherung des Herzogtums Bayern gegenüber Schwaben und der freien Reichsstadt Augsburg dienen sollte. Diese Funktion bedeutete bald Ärger mit den mächtigen Augsburgern, die erstmals im Jahre 1396 die Stadt niederbrannten. Ihre Lage brachte der Stadt oftmals Probleme ein, da die nicht seltenen kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Bayern und Augsburg bzw. Schwaben meist auf dem Rücken der Stadt ausgetragen wurden. Im Jahr 1485 wird in Friedberg Balthasar Hubmaier, eine führende Täuferpersönlichkeit der Reformationszeit, geboren.
Ein Aufschwung kam erst, nachdem Herzogin Christine die Friedberger Burg 1568 zu ihrem Witwensitz erkor, was die Stadt in einen Mittelpunkt des bayerischen Hoflebens verwandelte. Im folgenden Jahrhundert jedoch wurde dieser blühenden Zeit ein abruptes Ende bereitet: 1599 wütete die Pest furchtbar in der Stadt, und im Dreißigjährigen Krieg wurde die Stadt gleich zweimal von den Schweden völlig vernichtet. Bis auf die Burg und die Stadtmauer ist heute kein Gebäude älter als das Rathaus, das kurz nach Kriegsende erbaut wurde. In den folgenden Jahren blühte die Friedberger Wirtschaft wieder mit Macht auf, als die zahlreich in Erscheinung getretenen Uhrmacher die Stadt wieder zu einem Mittelpunkt machten: Friedberg war damals vielen Uhrliebhabern ein Begriff, und Friedberger Uhren sind heute noch begehrt. 1753 wurde die Wallfahrtskirche Herrgottsruh errichtet, die mit zu den schönsten Kirchen des bayerischen Rokoko gehört. Im 19. Jahrhundert war Friedberg vor allem Nutznießer der drängenden Wohnungsnot im prosperierenden Augsburg.
Von 1938 bis 1945 existierte das NSV.-Kindergärtnerinnen- und Hortnerinnen-Seminar Friedberg bei Augsburg, geleitet von der Jugendleiterin Maria Krawinkel.
Die beiden Weltkriege überstand die Stadt ohne größeren Schaden, und 1978 wurden bei der schwäbischen Gemeindereform 13 bislang unabhängige Dörfer zu Friedberger Stadtteilen.
Der aktuelle Friedberger Stadtrat setzt aus dem parteilosen 1. Bürgermeister Peter Bergmair und 30 Stadträten zusammen.[2]
| Parteien | 2008 | 2002 | ||||
| Anteil | Sitze | ±Anteil | ±Sitze | Anteil | Sitze | |
| CSU | 39,1 % | 12 | −10,5 % | −4 | 49,6 % | 16 |
| SPD | 37,7 % | 13 | +12,2 % | +5 | 25,5 % | 8 |
| Grüne | 7,9 % | 2 | −0,6 % | ±0 | 8,5 % | 2 |
| FW | 7,4 % | 2 | −0,9 % | ±0 | 8,3 % | 2 |
| Unabhängige | 4,7 % | 1 | −0,5 % | ±0 | 5,2 % | 1 |
| FDP | 3,1 % | – | +0,2 % | −1 | 2,9 % | 1 |
Die ältesten bekannten Wappen entstanden etwa zeitgleich mit der Stadtgründung, also um 1264 herum. Seither hat sich das Erscheinungsbild kaum geändert. Die Bedeutung des Wappens kann auf der Homepage der Stadt Friedberg unter unser Friedberg - Daten und Fakten nachgelesen werden.
Die wirtschaftliche Situation in Friedberg stützt sich derzeit vor allem auf den Kleinhandel sowie auf das Möbelhaus Segmüller, welches seine Hauptfiliale und Polstermöbelfabrik in Friedberg unterhält.
Straßenbahnlinie 6
Zurzeit läuft der Bau der neuen Straßenbahnlinie 6 vom Augsburger Hauptbahnhof über Hochzoll nach Friedberg West. Die Regierung von Schwaben hat den vorzeitigen Beginn der Maßnahme im November 2006 genehmigt, noch bevor das Planfeststellungsverfahren abgeschlossen war. Der Bau hat im Juni 2007 in der Rembold-/Prinzstraße in Augsburg begonnen. Die Eröffnung der Linie 6 soll Ende 2010 sein, geplant war sie zunächst für Ende 2009.
Kreisstraße AIC-25 neu
Seit Oktober 2008 ist die Kreisstraße AIC25-neu zwischen der Kreuzung B 300 und der Autobahnanschlussstelle 74a "Friedberg (Bayern)" für den Verkehr freigegeben.
Zum Beispiel:
Als Veranstalter ist auch oft der Friedberger Verkehrsverein bzw. Aktivring beteiligt.
Adelzhausen | Affing | Aichach | Aindling | Baar (Schwaben) | Dasing | Eurasburg | Friedberg | Hollenbach | Inchenhofen | Kissing | Kühbach | Merching | Mering | Obergriesbach | Petersdorf | Pöttmes | Rehling | Ried | Schiltberg | Schmiechen | Sielenbach | Steindorf | Todtenweis
stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History