| Internationaler Alpe Adria Airport Klagenfurt |
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| Kenndaten | ||
| IATA-Code | KLU | |
| ICAO-Code | LOWK | |
| Koordinaten |
46° 38′ 33″ N, 14° 20′ 16″ O46.64251388888914.337738888889448Koordinaten: 46° 38′ 33″ N, 14° 20′ 16″ O 448 m ü. MSL
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| Verkehrsanbindung | ||
| Entfernung vom Stadtzentrum | 4 km | |
| Straße | Autobahn A2 | |
| Bahn | Bahnhof Annabichl | |
| Nahverkehr | Bus 40/45 zum Hauptbahnhof | |
| Basisdaten | ||
| Eröffnung | 1925 | |
| Betreiber | Kärntner Flughafen Betriebs GmbH | |
| Fläche | 200 ha | |
| Terminals | 1 | |
| Passagiere | 410.512 (2009) | |
| Luftfracht | 23,94 t (2008) | |
| Flug- bewegungen |
31.966 (2009) | |
| Kapazität (PAX pro Jahr) |
600.000 | |
| Start- und Landebahnen | ||
| 10R/28L | 740 m × 27 m Gras | |
| 10L/28R | 2.720 m × 45 m Beton | |
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Der Flughafen Klagenfurt-Wörthersee (auch Alpe-Adria Airport, IATA-Code: KLU, ICAO-Code: LOWK) ist ein internationaler Flughafen in Kärnten, Österreich.
Er liegt etwa 4 km vom Klagenfurter Stadtzentrum entfernt im Norden der Landeshauptstadt auf 448 m ü. A.. Eigentümer der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft mbH sind zu 80 % das Land Kärnten und zu 20 % die Stadt Klagenfurt am Wörthersee.
Inhaltsverzeichnis |
Der Flughafen ist ca. 4 km nördlich des Klagenfurter Stadtzentrums gelegen und erstreckt sich über die Klagenfurter Stadtbezirke Annabichl und St. Peter. Das Vorfeld befindet sich auf ca. 448 müA. Der Anflug von Westen kommend erfolgt dicht über das Wohngebiet der Stadtteile Annabichl und Wölfnitz, von Osten über größtenteils mit Industrie verbautem Gebiet.
Der Flughafen ist über eine eigene Ausfahrt der A2 Südautobahn an den überregionalen Straßenverkehr angeschlossen. Die Ausfahrt ist von Richtung Italien kommend ca 1 km und von Richtung Wien kommend ca. 600 m entfernt. Über das regionale Straßennetz ist der Flughafen aus dem Einzugsgebiet St. Veit über die B83, über das städtische Straßennetz vom Stadtzentrum Klagenfurt aus über die St. Veiter Straße in wenigen Autominuten erreichbar.
In der näheren Umgebung des Flughafens befindet sich der Bahnhof Annabichl, welcher ein Regionalzughalt der ÖBB ist. An diesem gibt es stündliche Verbindungen nach Klagenfurt Hauptbahnhof (Fahrtdauer 5 Min.). Von Annabichl ist der Flughafen zu Fuß in ca. 5 min zu erreichen.
Vom Klagenfurter Hauptbahnhof sowie vom Stadtzentrum aus verkehren bis 19.30 Uhr alle 15 min Busse (Linie 40) der Stadtwerke Klagenfurt in Richtung Annabichl, Anschlüsse (Linie 45, Annabichl Bahnhof) bis 18 Uhr alle 30 min Richtung Flughafen. Historisch erwähnenswert ist, dass bis zu deren Auflassung im Jahr 1963 der Bahnhof Annabichl und damit der Flughafen über das Klagenfurter Straßenbahnnetz erreichbar war.
Der Flughafen Klagenfurt wurde 1914 als Militärflugplatz gegründet. Im Jahr 1925 wurde die Kärntner Luftverkehrsgesellschaft mit Hilfe der Stadt Klagenfurt, Klagenfurter Bankinstituten sowie der Österreichischen Luftverkehrs AG gegründet und im Jahr 1927 von letzterer mit sämtlichen Anlagen übernommen. Bald wurden erste Linienflugverbindungen nach Venedig, Laibach und Wien errichtet. 1938 von der Luftwaffe der deutschen Wehrmacht übernommen, wurde er 1951 wieder für die zivile Luftfahrt freigegeben. 1958 erfolgte die erste Ausbauphase, mit dem Bau einer 1800 m langen und 45 m breiten Betonpiste, den dazugehörigen Rollwegen und Abstellflächen, der Errichtung eines Flughafengebäudes und eines Kontrollturms. 1964 war die erste Ausbauphase mit der Errichtung der Anflug-, Pisten-, Rollweg und Hindernisbefeuerung abgeschlossen. Doch schon 1965 folgte in zwei Etappen die Verlängerung der Start- und Landebahn um weitere 600 m zu einer Länge von 2400 m. Durch den immer stärker boomenden Tourismus wuchs die Bedeutung des Flughafens und so erhielt er am 11. September 1971 sein erstes Passagierterminal. 1981 erfuhr die Piste eine neuerliche Verlängerung und wuchs auf die aktuelle Länge von 2720 m (8924'). 1984 konnte der Flughafen Klagenfurt erstmals eine Zahl von 100.000 abgefertigten Passagieren verkünden und auch in den darauffolgenden Jahren stieg das Passagieraufkommen. 1995 wurde die 80-Jahr-Feier des Flughafens mit einer Flug- und Statikshow zelebriert. 1996 begann die Errichtung der neuen Geräteabstellhalle und Feuerwehrhalle und die Radaranlage der Austro Control GmbH ging in Betrieb. Außerdem erfolgte die Anbindung des Flughafens an die Südautobahn (A2). 1997 wurde mit dem Bau der neuen Ankunftshalle begonnen und in den Jahren darauf folgten weitere Verbesserungen und Modernisierungen des Check-In Bereichs. 2003 wurde der Flughafen mit einem CAT II/III-Landesystem nachgerüstet, welches Anfang 2004 in Betrieb genommen wurde und seitdem präzise Anflüge nach Instrumentenflug ermöglicht. 2005 hatte der Flughafen Klagenfurt erstmals ein Passagieraufkommen von 522.000. Im darauffolgenden Jahr waren es jedoch nur mehr 403.305 Passagiere, die den Alpe Adria Airport nutzten.
Im Jahr 2007 schaffte es der Flughafen wieder auf 470.000 Passagiere, mitunter ausschlaggebend dafür war Ryanair mit der Wiederaufnahme des London-Stansted-Fluges und TUIfly, welche zeitweise 6 Ziele ab Klagenfurt anflog. Auch in der General Aviation verzeichnete man einen Rekord. Noch nie hatte man so viele Flugbewegungen von privaten Flugzeugen in Klagenfurt verzeichnet, somit ist Klagenfurt im Flughäfenvergleich neben Salzburg und Wien der von privaten Flugzeugen am meisten frequentierte Airport Österreichs. Im Jahr 2008 wurden 429.889 Passagiere abgefertigt, was einem Minus von 8,3% zum Vorjahr entspricht.
Ryanair, die größte Billig-Airline in Europa, baute den Standort Klagenfurt Ende 2008 nach der Zusage massiver Subventionen aus. Seit Oktober 2008 verbinden vier Flüge pro Woche Klagenfurt mit Frankfurt-Hahn, des Weiteren gibt es seit Dezember 2008 ein Mal die Woche je einen Flug nach Stockholm-Skavsta und Göteborg-Säve (nur Wintersaison).
Für den Winterflugplan 2009/2010 wurde bekannt gegeben, dass die deutsche Germanwings ab Oktober fünf Mal pro Woche Köln-Bonn sowie drei Mal pro Woche Hamburg anfliegen wird. Insgesamt wird Köln-Bonn dadurch zwölf Mal die Woche angeflogen, Hamburg sieben Mal die Woche.[1]
Weiters fliegt die österreichische Fluglinie Robin Hood ab 9. Juni 2009 die Flughäfen Zürich (als Nonstop-Kurs, 4x pro Woche, wie auch eine Tagesrandverbindung via Graz, ebenfalls 4x pro Woche) sowie Stuttgart (ebenfalls via Graz) an.[2]
Eigentümer der Kärntner Flughafen Betriebsgesellschaft mbH sind zu 80 % das Land Kärnten und zu 20 % die Stadt Klagenfurt am Wörthersee.
Der Flughafen verfügt beim Stand von 2008 über eine Terminalkapazität von 950.000 Passagieren pro Jahr. Das einzige Terminal am Flughafen Klagenfurt ist zugleich Ankunfts- als auch Abfluggebäude. Des Weiteren befinden sich hier die Gastronomonischen Einrichtungen, Check-In-Schalter, Sicherheitskontrollen, Gepäckausgabe und -kontrolle sowie Zollkontrolle. Angeschlossen an das Abfertigungsgebäude befindet sich der Tower mit der Radaranlage der Austro Control GmbH.
Der Flughafen besitzt zwei parallele Start- und Landebahnen, von denen jedoch nur eine in betonierter Ausführung ist. Weiters befindet sich am Flughafenareal noch eine Segelflieger-Landefläche sowie ein Heliport.
Am Areal befinden sich zwei Hangars mit insgesamt 9.600 m² Fläche.
Weiters ist der Flughafen noch mit einer Geräte- und einer Feuerwehrhalle ausgestattet.
Seit April 2008 befindet sich die Flughafen Polizei in einem neuen Gebäude gegenüber des Abfertigungsgebäudes. In diesem sind auch die Autobahnpolizei Klagenfurt, die Diensthundestaffel wie auch die Polizeiinspektion Annabichl untergebracht.
Die Flughafenfeuerwehr ist in der sich am Gelände befindlichen Feuerwehrhalle untergebracht. Sie ist mit sechs Löschfahrzeugen sowie unterschiedlichen Brandschutzvorrichtungen und Bergegerätschaften ausgestattet. Zur Unterstützung können die umliegenden freiwilligen Feuerwehren sowie die Berufsfeuerwehr Klagenfurt herangezogen werden.
Die folgende Tabelle stellt die Verkehrszahlen des Klagenfurter Flughafens in der Vergangenheit dar.
| Betriebsjahr | Fluggastaufkommen | Luftfracht [t] | Flugbewegungen |
|---|---|---|---|
| 1982 | 82.151 | k.A. | 20.799 |
| 1985 | 102.691 | k.A. | 23.442 |
| 1990 | 148.062 | k.A. | 33.146 |
| 1995 | 215.059 | k.A. | 29.998 |
| 2000 | 235.503 | k.A. | 34.178 |
| 2001 | 226.701 | k.A. | 37.017 |
| 2002 | 259.717 | k.A. | 37.282 |
| 2003 | 313.557 | 45,685 | 32.698 |
| 2004 | 486.274 | 57,238 | 33.394 |
| 2005 | 522.697 | 53,457 | 33.425 |
| 2006 | 409.004 | 41,137 | 31.599 |
| 2007 | 469.033 | 34,905 | 32.703 |
| 2008 | 429.889 | 23,935 | 31.271 |
| 2009 | 410.512 | k.A. | 31.966 |
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Abflug Terminal 1 |
Check-In-Bereich |
Kontrollturm und Geräteabstellhalle im Abendrot |
Funkfeuer mit dem Rufzeichen KI |
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Drehfunkfeuer mit dem Rufzeichen KFT |
Heliport Klagenfurt |
Tupolew in Anflug auf Landebahn 28R |
Boeing 737-700 der TUIfly |
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