| Wappen | Deutschlandkarte | |
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48.08333333333310.15566
Koordinaten: 48° 5′ N, 10° 9′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Unterallgäu | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Boos | |
| Höhe: | 566 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,08 km² | |
| Einwohner: |
1.148 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 226 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87748 | |
| Vorwahl: | 08335 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MN | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 78 139 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | VG Boos Fuggerstr. 3 87737 Boos |
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| Webpräsenz: | www.vg-boos.de | |
| Bürgermeister: | Alfred Grözinger (ohne Wahlvorschlag) | |
| Lage der Gemeinde Fellheim im Landkreis Unterallgäu | ||
Fellheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Boos.
Inhaltsverzeichnis |
Fellheim liegt 10 km nördlich von Memmingen in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.
Das Gemeindegebiet besteht nur aus der Gemarkung Fellheim.
Fellheim gehörte den Freiherren Reichlin von Meldegg. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. Fellheim war Sitz der gleichnamigen Herrschaft. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde. Es gab bis vor dem Zweiten Weltkrieg eine größere jüdische Gemeinde.
Die Sühnefußwallfahrt zum Heiligen Kreuz von Pleß ist eine auf das Jahr 1665 zurückgehende und im Jahre 1973 wiedereingeführte Sühnefußwallfahrt beginnend in der Pfarrkirche Herz-Jesu in Fellheim zu einem drei Kilometer entfernten angeblich wunderbewirkenden Kreuz in der Kreuzkapelle auf der Gemarkung von Pleß im Landkreis Unterallgäu. Die Wallfahrt findet an jedem zweiten Montag von Mai bis Oktober abends vor Sonnenuntergang statt und hat jeweils bis zu 3.000 Wallfahrer aus dem Illertal und Umgebung.
Jacob Bär war von 1745 bis 1765 jüdischer Geistlicher in Laupheim. Von ihm wird berichtet, dass er vorher das Amt in der Jüdischen Gemeinde Fellheim im heutigen bayerischen Schwaben innehatte. Das dreistöckige Gebäude der Synagoge im neoromanischen Stil von fünfzehn Meter Länge und zehn Meter Breite wurde in der Reichskristallnacht am 9. November 1938 von SS-Truppen verwüstet. Während des Zweiten Weltkriegs lagerten Flugzeugteile im Inneren des Gebäudes. Nach dem Krieg entwickelte Pläne, die Synagoge als jüdisches Gotteshaus für die in Memmingen und Umgebung lebenden Juden wieder aufzubauen, wurden nie verwirklicht. Auch eine Anregung, das Gebäude zur katholischen Kirche oder Rathaus umzugestalten, wurden verworfen. 1950 wurde das Gebäude verkauft und zum Wohnhaus umgebaut. Seit 2007 ist die ehemalige Synagoge wieder im Besitz der Gemeinde Fellheim.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 860, 1987 dann 772 und im Jahr 2000 1.210 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Alfred Groezinger (ohne Wahlvorschlag). Er wurde im Jahr 2008 Nachfolger von Karl Schregle. Karl Schregle wiederum war Nachfolger im Jahr 2002 von Bernhard Kling (Wählergruppe Arbeitnehmer).
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 491 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 102 T€.
Beschreibung: Von Rot und Silber gespalten; vorne der heilige Johann Nepomuk mit Sternennimbus, hinten ein grüner Weidenbaum.
Es gab 1998 im produzierenden Gewerbe keine und im Bereich Handel und Verkehr 77 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 76 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 333. Im verarbeitenden Gewerbe gab es keine, im Bauhauptgewerbe 3 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 18 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 359 ha, davon waren 152 ha Ackerfläche und 207 ha Dauergrünfläche.
Im Jahr 1999 gab es folgende Einrichtungen:
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Kirche von Architekt Willy Hornung |
Ulmer Straße |
Ehemaliger Bahnhof |
Amberg | Apfeltrach | Babenhausen | Bad Grönenbach | Bad Wörishofen | Benningen | Böhen | Boos | Breitenbrunn | Buxheim | Dirlewang | Egg a.d.Günz | Eppishausen | Erkheim | Ettringen | Fellheim | Hawangen | Heimertingen | Holzgünz | Kammlach | Kettershausen | Kirchhaslach | Kirchheim i.Schw. | Kronburg | Lachen | Lauben | Lautrach | Legau | Markt Rettenbach | Markt Wald | Memmingerberg | Mindelheim | Niederrieden | Oberrieden | Oberschönegg | Ottobeuren | Pfaffenhausen | Pleß | Rammingen | Salgen | Sontheim | Stetten | Trunkelsberg | Türkheim | Tussenhausen | Ungerhausen | Unteregg | Westerheim | Wiedergeltingen | Winterrieden | Wolfertschwenden | Woringen
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