Export-Basis-Theorie ist ein makroökonomischer Ansatz zur Erklärung einer Wirtschaftsentwicklung eines Raumes.
Sie besagt, dass wirtschaftliches Wachstum in einer Region alleine aus der Exporttätigkeit generiert wird. Die Betriebe, die ihre Güter in andere Regionen oder Volkswirtschaften exportieren, können den Vorteil kurzer Wege nutzen und bilden somit das Rückgrat der Wirtschaft. Die Einkommens- und Kapitalströme fließen somit fast ausschließlich in den lokalen Sektor und setzen somit einen Multiplikatoreneffekt in Gang.
Sie fand in den 50er Jahren vor allem in den USA Anwendung und ist aus heutiger Sicht kritisch zu beurteilen. Nicht jede Volkswirtschaft kann ausschließlich exportieren, es muss auch welche geben, die importieren – auf die Verhältnismäßigkeiten kommt es an.
Vertreter bzw. Vordenker dieser Theorie waren:
stock | retire | vm
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