| Wappen | Deutschlandkarte | |
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51.03333333333311.279722222222322
Koordinaten: 51° 2′ N, 11° 17′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Weimarer Land | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Berlstedt | |
| Höhe: | 322 m ü. NN | |
| Fläche: | 2,92 km² | |
| Einwohner: |
572 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 196 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 99439 | |
| Vorwahl: | 03643 | |
| Kfz-Kennzeichen: | AP | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 71 017 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | An der Schule 3 99439 Ettersburg |
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| Webpräsenz: | www.vg-berlstedt.de | |
| Bürgermeister: | Werner Mitsching | |
| Lage der Gemeinde Ettersburg im Landkreis Weimarer Land | ||
Ettersburg ist eine Gemeinde im Norden des Kreises Weimarer Land (Thüringen) und Teil der Verwaltungsgemeinschaft Berlstedt.
Inhaltsverzeichnis |
Eine Stiftungsurkunde des Grafen Berno von Querfurt aus dem Jahre 1085 gilt als urkundliche Ersterwähnung des Ortes. Der Graf stiftete ein Augustinerkonvent, welches dem Kloster Mainz unterstellt war. In der Nähe des Ortes entstand eine Burg, die nach Bernos Sohn Wichmann benannt wurde. Reste der Anlagen, wie Wall und Bergfried sind noch im Boden erkennbar. Durch mehrere Überfälle der Burgherren auf das Umland, sah sich Ludwig der Heilige genötigt, seinen Bruder Heinrich Raspe mit der Zerstörung der Burg zu beauftragen. Nach dem Wiederaufbau gelangte die Burg in den Besitz der Grafen von Gleichen und wurde 1477 an das Stift verkauft. 1525 wurde das Stift, als Folge der Reformation geschlossen und enteignet. In der Folge wurde 1544 die Stiftskirche teilweise abgebrochen.
Nachdem Ettersburg in den Besitz der Herzöge von Sachsen-Weimar-Eisenach gelangte, begann 1706 der Bau des ersten Schlosses auf den Grundmauern der Klosteranlage. Schon 1723 wurde mit der Errichtung des zweiten Schlosses begonnen. Diese Anlage wurde 1736 unter Herzog Ernst August vollendet. Herzogin Anna Amalia nutzte zwischen 1776 und 1782 die Gebäude für ihren Sommeraufenthalt. Hierdurch wurde Ettersburg zu einem Zentrum der Weimarer Klassik um Johann Wolfgang von Goethe und Christoph Martin Wieland. Ab 1842 nutzte der spätere Großherzog Carl Alexander Ettersburg als Residenz. Bekannte Personen, wie unter anderem Franz Liszt, Hans Christian Andersen, Heinrich Hebbel und Moritz von Schwind waren in dieser Zeit zu Gast. 1921 gingen Schloss und Kammergut in den Besitz des Landes Thüringen über. in der Folge wurde ein Landeserziehungsheim eingerichtet, das beispielsweise Ausbildungsstätte von Wernher von Braun war. Seit 1945 wurde das Gebäude wechselnd genutzt.
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Blasonierung: „In Rot eine eingepfropfte silberne Spitze; Feld 1: ein stehendes silbernes Schwert, Feld 2: ein stehender silberner Schlüssel, Feld 3: unten ein roter Reichsapfel gold gebändert.“
Die Flagge der Gemeinde zeigt die Farben Weiß - Rot.
folgende Objekte sind als Denkmale gelistet:
Die Kirche wurde ursprünglich als Stiftskirche des 1085 gegründeten Klosters errichtet. Die Krypta der Kirche ist romanischen Ursprungs, während die Seitenwände in gotischem Stil errichtet wurden. Nach der Reformation wurden Teile der Kirche abgetragen und die Reste zwischen 1863 und 1865 umgebaut.
Des Weiteren sind folgende Objekte als Denkmalensemble geschützt: Schloss und Park Ettersburg, Gutshof, Kirche, Forsthaus, "Alte Burg" und Pücklerschlag Die Gehöfte Dorfstraße 43, 44, 45, 46, 47, 48, 49, 50, 51, 52 (alte Nummerierung) bilden ein weiteres Denkmalensemble.
Das ehemalige Konzentrationslager Buchenwald liegt südlich von Ettersburg auf dem Großen Ettersberg und gehört zur Gemarkung von Weimar. Ettersburg und das Lagergelände sind durch die Zeitschneise, ein im Rahmen des Kulturhauptstadtprojektes wieder freigelegter mittelalterlicher Jagdpfad, miteinander verbunden. Intention des Projektes war, eine Verbindung der Kontraste zwischen dem Schloss Ettersberg, als Zentrum der Kultur der Weimarer Klassik und dem Grauen der Jahre 1937-1945 zu schaffen. Die Konzeption des Projektes leistete der Architekt Walther Grunwald.
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