Duero


Disambig-dark.svg Dieser Artikel behandelt den Fluss Duero, portugiesisch Rio Douro. Für die nach dem Fluss benannte portugiesische Subregion siehe Douro (Subregion), für den philippinischen Ort Duero siehe Duero (Bohol).

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Duero (port. Douro)
Der Duero

Der Duero

DatenVorlage:Infobox Fluss/KARTE_fehlt
Lage Spanien, Portugal
Länge 897 km Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEIS-LÄNGE_fehlt
Quellgebiet Picos de UrbiónVorlage:Infobox Fluss/QUELLKOORDINATE_fehlt
Quellhöhe 2.160 msnm
Mündung Atlantischer Ozean bei Porto
41.145277777778-8.65666666666670

41° 8′ 43″ N, 8° 39′ 24″ W41.145277777778-8.65666666666670
Mündungshöhe msnm
Höhenunterschied 2.160 m
Flusssystem Duero
Einzugsgebiet 98.400 km² Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEIS-EINZUGSGEBIET_fehlt
AbflussmengeVorlage:Infobox Fluss/NACHWEIS-ABFLUSS MQ: 700 m³/s
Rechte Nebenflüsse Esla, Valderaduey, Pisuerga, Tua
Linke Nebenflüsse Águeda, Yeltes, Tormes
Großstädte Porto, Vila Nova de Gaia
Mittelstädte Soria, Zamora

Der Duero [ˈdweɾo] (portugiesischer Name Douro ['doɾu]) ist ein Fluss in Nordwestspanien und Nordportugal. Er ist etwa 897 km lang und hat ein Einzugsgebiet von etwa 98.400 km², dessen spanischer Teil den weitaus größten Teil der Region Kastilien-León umfasst. Dort sind mehrere Stauseen angelegt. In Portugal stellt er die Grenze zwischen den Landschaften Trás-os-Montes und Douro gegenüber Beira dar.

Bei Porto mündet der Duero in den Atlantik. Nördlich seines Mittellaufes liegt in Portugal das Hochplateau der Serra de Aboboreira mit der Megalithanlage Chã da Parada. Im Neolithikum war das gesamte Gebiet nördlich des Duero einschließlich Galiciens ein einheitlicher Kulturraum.

Von der spanisch-portugiesischen Grenze bis in die Gegend von Régua bilden die Gebiete um den Douro (Alto Douro) das streng abgegrenzte Anbaugebiet des Portweins. In früheren Zeiten wurden die Fässer auf Booten bis in die Portweinkellereien in Vila Nova de Gaia und Porto verschifft. Alto Douro zählt seit 2001 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

Der Duero durchfließt mehrere weitere Weinbaugebiete. Das bekannteste ist Ribera del Duero in Spanien.

Nebenflüsse

Die wichtigsten rechten Zuflüsse sind in Spanien Esla, Valderaduey und Pisuerga, in Portugal der aus Galicien kommende Tâmega und der Tua. Linke Zuflüsse sind Águeda, Yeltes und Tormes. Dazu kommen eine Reihe von Flüssen mit sehr geringer Wasserführung wie der Riaza, der Duratón, der Cega, der Adaja, der Zapardiel, der Guareña und der Trabancos.

Geschichte

Der Duero hieß in der Antike Durius. Sein Verlauf war damals nahezu der gleiche wie heute. Numantia war die bedeutendste Stadt, die an seinem Ufer lag.


Querschnittsprofil des Duero von der Quelle bis zur Mündung






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