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Diyarbakır |
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| Nummer der Provinz: | 21 |
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| Landkreise | |
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| Basisdaten | |
| Koordinaten: | 38° N, 40° O38.14222222222240.271111111111Koordinaten: 38° N, 40° O |
| Provinzhauptstadt: | Diyarbakır |
| Region: | Südostanatolien |
| Fläche: | 15.355 km² |
| Einwohnerzahl: | 1 460 714 (2007) |
| Bevölkerungsdichte: | 95,13 Einwohner/km² |
| Politisches | |
| Gouverneur: | Avni Mutlu |
| Sitze im Parlament: | 10 |
| Strukturelles | |
| Telefonvorwahl: | 0412 |
| Kennzeichen: | 21 |
| Website | |
| www.diyarbakir.gov.tr (Türkisch) | |
Diyarbakır (kurdisch Amed) ist eine Provinz im Südosten der Türkei, mit der Hauptstadt Diyarbakır. Die Provinz hat eine Fläche von 15.355 km² und eine Bevölkerung von 1.460.714 (2007) Menschen. Nachbarprovinzen sind Malatya, Elazığ, Bingöl, Muş, Batman, Mardin, Şanlıurfa und Adıyaman. Diyarbakır liegt geografisch gesehen in Nordmesopotamien und hat dementsprechend eine alte und lange Geschichte.
Inhaltsverzeichnis |
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Die Bevölkerungsmehrheit stellen die Kurden. Die hier lebenden Kurden sprechen meist Kurmanci. In einigen Landkreisen dominiert jedoch das Zazaki. Von den einst zehntausenden christlichen Armeniern und Aramäern leben heute nur noch wenige hundert in der Provinz. Abgesehen von dieser relativ kleinen christlichen Minderheit in der Provinzhauptstadt Diyarbakır sind alle Bewohner sunnitische Muslime. Einst gab es auch hier eine beträchtliche Anzahl von Yeziden.
Bismil verfügte bis vor ein paar Jahrzehnten auch über eine größere türkisch-turkmenisch-stämmige Bevölkerung. Die meisten sind spätestens seit Ende der 1980er oder der frühen 1990er in die westlichen Großstädte gezogen. Einige Dörfer (beispielsweise Türkmenacı) in der Umgebung von Bismil haben noch immer eine türkisch-turkmenische Bevölkerungsmehrheit.
Diyarbakır ist eine von Bergen umgebene Provinz. Zu Mitte hin befindet sich eine Senke, welche von West nach Ost verläuft und größtenteils vom Tigris geformt worden ist. Im Norden befindet sich der Taurus, der die Regionen Ostanatolien und Südostanatolien voneinander trennt. Im Südwesten liegt der Karacadağ. Dieser erloschene Vulkan befindet sich an der Grenze zu Şanliurfa. Der höchste Punkt ist mit 1957 m der Kolubaba-Gipfel. Die erstarrten Lavamassen reichen bis zur Tigris-Senke. Der wichtigste Fluss der Provinz ist der Tigris, der, aus Elazığ kommend, durch die Provinz fließt. Er fließt an der Stadt Diyarbakır vorbei und nimmt noch andere Flüsse auf, bevor er nach Süden fließt. Im Nordwesten streift ein Nebenfluss des Euphrat die Provinz. Im Rahmen des Südostanatolien-Projektes wurden mehrere Staudämme errichtet.
Die Landkreise der Provinz Diyarbakır sind:
Adana | Adıyaman | Afyonkarahisar | Ağrı | Aksaray | Amasya | Ankara | Antalya | Ardahan | Artvin | Aydın | Balıkesir | Bartın | Batman | Bayburt | Bilecik | Bingöl | Bitlis | Bolu | Burdur | Bursa | Çanakkale | Çankırı | Çorum | Denizli | Diyarbakır | Düzce | Edirne | Elazığ | Erzincan | Erzurum | Eskişehir | Gaziantep | Giresun | Gümüşhane | Hakkâri | Hatay | Iğdır | Isparta | İstanbul | İzmir | Kahramanmaraş | Karabük | Karaman | Kars | Kastamonu | Kayseri | Kırıkkale | Kırklareli | Kırşehir | Kilis | Kocaeli | Konya | Kütahya | Malatya | Manisa | Mardin | Mersin | Muğla | Muş | Nevşehir | Niğde | Ordu | Osmaniye | Rize | Sakarya | Samsun | Siirt | Sinop | Sivas | Şanlıurfa | Şırnak | Tekirdağ | Tokat | Trabzon | Tunceli | Uşak | Van | Yalova | Yozgat | Zonguldak
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