Dingelstädt


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Dingelstädt
Dingelstädt
Deutschlandkarte, Position der Stadt Dingelstädt hervorgehoben
51.31555555555610.319444444444335Koordinaten: 51° 19′ N, 10° 19′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Eichsfeld
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Dingelstädt
Höhe: 335 m ü. NN
Fläche: 20,4 km²
Einwohner: 4713 (31. Dez. 2007)[1]
Bevölkerungsdichte: 231 Einwohner je km²
Postleitzahl: 37351
Vorwahl: 036075
Kfz-Kennzeichen: EIC
Gemeindeschlüssel: 16 0 61 025
Adresse der Stadtverwaltung: Geschwister-Scholl-Str. 26/28
37351 Dingelstädt
Webpräsenz:
Bürgermeister: Arnold Metz (CDU)
Stadtkirche
Gymnasium, Frontansicht
Gymnasium, westlicher Hof

Dingelstädt ist eine Stadt im thüringischen Landkreis Eichsfeld und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Dingelstädt wurde erstmals im 9. Jahrhundert in einer undatierten Urkunde erwähnt und gehört damit zu den ältesten Siedlungen des Eichsfelds. Der Name verweist auf eine alte Thingstelle/-stätte (Gerichtsstätte). Dem Ort wurde am 14. Februar 1859 das Stadtrecht verliehen. Seit 1815 gehörte Dingelstädt zum Regierungsbezirk Erfurt der preußischen Provinz Sachsen, zuvor seit 1807 zum Königreich Westphalen.

Wappen

Blasonierung: „In Silber ein bewurzelter grüner Eichenbaum mit einem freischwebenden goldenen Ring um den Stamm.“

Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):

  • 1994 - 5073
  • 1995 - 5101
  • 1996 - 5105
  • 1997 - 5092
  • 1998 - 5070
  • 1999 - 5082
  • 2000 - 5059
  • 2001 - 5024
  • 2002 - 4965
  • 2003 - 4922
  • 2004 - 4860
  • 2005 - 4798
  • 2006 - 4766
  • 2007 - 4713
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Wirtschaft

Im 19. und zu Beginn des 20. Jahrhunderts war Dingelstädt einer der wenigen Orte im Eichsfeld, in dem sich größere Industrieunternehmen ansiedelten. Neben der traditionellen Wollkämmereien und Kammgarnspinnereien waren es vor allem Zigarrenfabriken, Webereien, Strickereien, Spinnereien, Feilenhauereien, Mühlenbaufirmen und Maschinenfabriken die zum guten Ruf der Stadt beitrugen. Bis 1989 arbeiteten viele Dingelstädter in der Textilindustrie, der Zigarrenfabrikation oder der Polstermöbelherstellung. Es existierten über 80 private Handwerks- und Gewerbetriebe, was für die Verhältnisse in der DDR enorm viele waren. Heute sind in Dingelstädt über 300 Handwerks- und Gewerbebetriebe ansässig. Im industriellen Bereich gab es nach der Umgestaltung der Wirtschaft zahlreiche Neuansiedlungen und Neugründungen. Das 1991 erschlossene Gewerbegebiet ist voll ausgelastet und im Südwesten der Stadt entstand ein 100ha großes Industriegebiet. Der Schwerpunkt liegt heute in der metallverarbeitenden Industrie.

Politik

Stadtrat

Die Sitzverteilung stellt sich nach der Kommunalwahl 2009 wie folgt dar:

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Katholische St. Gertrudiskirche; neugotisch 1852-1855.
  • Katholische Wallfahrtskirche St. Maria im Busch
  • Franziskanerkloster Kerbscher Berg; neoromanische Klosterkirche St. Petrus, 1899 - 1900 durch Paschalis Gratze erbaut, Wallfahrtskirche

Feste und Feiern

  • Gertrudismarkt im April
  • Schützenfest im Juli
  • Breikuchenfest (Stadtfest) am dritten Wochenende im August
  • Kleine Kirmes zum Fest Mariä Geburt im September
  • Weihnachtsmarkt im Dezember

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik: Bevölkerung nach Gemeinden

Weblinks

  • Präsenz auf Website der Verwaltungsgemeinschaft Dingelstädt






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