| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Oberallgäu | |
| Höhe: | 682 m ü. NN | |
| Fläche: | 53,67 km² | |
| Einwohner: | 7951 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 148 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 87463 | |
| Vorwahl: | 08374 | |
| Kfz-Kennzeichen: | OA | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 80 119 | |
| Marktgliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Rathausplatz 3 87463 Dietmannsried |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Hans Peter Koch (CSU) | |
Dietmannsried ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Oberallgäu.
Inhaltsverzeichnis |
Die Gemeinde Dietmannsried liegt 20 km südlich von Memmingen und 15 km nördlich von Kempten in der Region Allgäu.
Das Gemeindegebiet besteht aus den Gemarkungen Dietmannsried, Probstried, Reicholzried, Schrattenbach im Allgäu und Überbach.
Zu Dietmannsried gehören unter anderem die Orte Eichholz, Gemeinderied, Grasgrub, Hesselstall, Heusteig, Hinterhalde, Hörensberg, Käsers, Kiesels, Naiers, Oberried, Probstried, Rauhmühle, Reicholzried, Sachsenried, Schrattenbach, Sommersberg, Todtenberg, Überbach, Vockenthal, Wirthshalde und Wohlmuths.
Steinzeitfunde im Regis weisen auf Menschen vorgeschichtlicher Zeit hin, Kelten und Römer siedelten hier, ein 100-m-Quadrat-Grundriss mitten im Ort mag davon herrühren. Schwäbische Siedler rodeten das Waldland und führten den Pflug. Namhaft sind Dietmar (von ihm - Dietmars Rodung - wurde der Name Dietmannsried abgeleitet) und Rich(w)olf, auch ein Propst (Amtsverwalter oder kirchlicher Würdenträger), geworden.
Aus merowingischer Zeit soll die Burgstelle im Inselweiher Dietmannsried stammen, zur Frankenzeit schenkte Hildegard, Gemahlin Karls des Großen, dem Benediktinerkloster Kempten große Gebiete im Umkreis, und Dietmannsried wurde namentlich erwähnt.
Der Markt Dietmannsried war vor 1800 Sitz eines Oberen und Unteren Gerichts und gehörte zum Fürststift Kempten. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss und der Säkularisation von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Dietmannsried besaß seit 1586 das Marktrecht mit wichtigen Eigenrechten.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 5.044, 1987 6.067, im Jahr 2000 7.413 und zum 31. Dezember 2005 9.025 Einwohner gezählt.
Bürgermeister ist Hans-Peter Koch (CSU).
Der Marktgemeinderat hat 20 Mitglieder:
(Stand: Kommunalwahl am 2. März 2008)
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 3154 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 345 T€.
Dietmannsried unterhält seit 1988 eine Partnerschaft mit der französischen Gemeinde Carry-le-Rouet.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft 19, im produzierenden Gewerbe 444 und im Bereich Handel und Verkehr 163 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 268 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 2503. Im verarbeitenden Gewerbe gab es 2 Betriebe, im Bauhauptgewerbe 9 Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 157 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3690 ha, davon waren 3663 ha Dauergrünfläche.
Das 1911 in Böhlen bei Leipzig gegründete Unternehmen „Töpfer“, ein Hersteller von Babynahrung und Nahrungsergänzungsmitteln, ist mit rund 150 Mitarbeitern der größte Arbeitgeber des Ortes.
Dietmannsried liegt direkt an der A7 mit eigener Ausfahrt und hat einen Bahnhof, der stündlich beidseitig von der Illertalbahn bedient wird. Vor wenigen Jahren wurde eine Umgehungsstraße um den Ort gebaut.
Das überregional bekannte Busunternehmen Arnold ist seit 1927 im Ort ansässig.
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Altusried | Bad Hindelang | Balderschwang | Betzigau | Blaichach | Bolsterlang | Buchenberg | Burgberg i.Allgäu | Dietmannsried | Durach | Fischen i. Allgäu | Haldenwang | Immenstadt i. Allgäu | Lauben | Missen-Wilhams | Obermaiselstein | Oberstaufen | Oberstdorf | Ofterschwang | Oy-Mittelberg | Rettenberg | Sonthofen | Sulzberg | Waltenhofen | Weitnau | Wertach | Wiggensbach | Wildpoldsried
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