Der Diebsgrundweg oder auch kurz der Diebsweg ist ein Teil der Hohen Straße bzw. Antsanvia, einer prähistorischen Verbindung von Spanien nach Russland. Er verläuft durch die Frankfurter Stadtteile Bockenheim, Dornbusch, Eckenheim, Preungesheim.
Der Verlauf des Diebsgrundwegs wurde 1967 durch den Bau der Deutschen Bundesbank unterbrochen, er führte von Bockenheim über den Dornbusch zum Marbachweg und verlässt Frankfurt bei Bergen. Als Teil der Frankfurter Landwehr markierte er schon sehr früh die Grenze des städtischen Gebietes, der Name deutet auf „dunkle Gestalten“, die die Kontrolle der freien Reichsstadt scheuten.
Mit der Eingemeindung Preungesheims wurde 1911 ein Teil des bronzezeitlichen Diebsgrundweges, der Bereich zwischen Eschersheimer Landstraße und Friedberger Landstraße, in Marbachweg umbenannt. Die Straße hat ihren Namen nicht von der Stadt Marbach, sondern vom ehemaligen Markbach, der bis ins 19. Jahrhundert die Frankfurter Gemarkung vom Umland trennte. Dieser Markbach entsprang am Feldgericht beim Kühhornshof, heute auf dem Gelände des Hessischen Rundfunks gelegen.
Zuerst wurde der Diebsgrundweg in einer Urkunde des Kühhornshofs aus dem Jahr 1323 erwähnt. Der Patrizier und spätere Bürgermeister Frankfurts, Jakob Knoblauch, kaufte in diesem Jahr von Mechthild von Breuberg, der Witwe des letzten Breubergers Eberhard, deren Hofstätte, „die da stolzent uf den Dypewek.“
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