Diebach am Haag


Diebach am Haag
Stadt Büdingen
Koordinaten: 50° 15′ N, 9° 4′ O50.2541666666679.0733333333333195Koordinaten: 50° 15′ 15″ N, 9° 4′ 24″ O
Höhe: 195 m ü. NN
Fläche: 4,25 km²
Einwohner: 535 (31. Dez. 2008)
Eingemeindung: 1972
Postleitzahl: 63654
Vorwahl: 06048

Diebach am Haag ist ein Stadtteil von Büdingen im Wetteraukreis. Seinen Beinamen hat er vom Herrnhaag, einer Siedlung die im 18. Jahrhundert von der Herrnhuter Brüdergemeine auf einer Anhöhe gegründet wurde.

Inhaltsverzeichnis

Lage

Diebach liegt 4,5 km südwestlich von Büdingen.

Geschichte

Überblick über Diebach. Im Hintergrund rechts der Pfaffenwald in Büdingen und der Hoherodskopf. Standort: Bergfried der Burg Ronneburg.
  • Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte im Jahre 1232.
  • Diebach bestand ursprünglich aus zwei Teilen: Ober-Diebach und Unter-Diebach, das zu Eckartshausen (Gemarkungen Eckartshäuser Gerichtswald, Diebach am Haag, Ronneburg und Altwiedermus) gehörte. Mitten durch Unter-Diebach führte die „alte Straße“ Fulda – Frankfurt.
  • Diebach am Haag, Lorbach und Vonhausen bilden seit urdenklichen Zeiten das Kirchspiel auf dem („Haugk“) Haag. Fortsetzung siehe unter Herrnhaag.

Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1939 270
1961 337
1970 322
2008 551

Literatur

  • Ruppel, Hans Georg (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform, Reihe Darmstädter Archivschriften (2), 1976, S. 72
  • Baudenkmale in Hessen. Denkmaltopographie Wetteraukreis I, Braunschweig/Wiesbaden, Friedr. Vieweg & Sohn 1982, ISBN 3528062312, S. 138-142






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