Deutscher Sportbund


Historische Entwicklung deutscher Sportdachverbände und Nationaler Olympischer Komitees

Der Deutsche Sportbund (DSB) war die Dachorganisation der Landessportbünde und Sportfachverbände in Deutschland. Als Rechtsform war er ein eingetragener Verein (e. V.). Er wurde am 10. Dezember 1950 in Hannover für Westdeutschland gegründet. Erster Präsident des DSB wurde Willi Daume, seine Stellvertreter wurden Heinrich Hünecke und Oscar Drees. Weitere Mitglieder des ersten Präsidiums waren Max Danz, Bernhard Baier, Gerhard Schlegel, Walter Wülfing, Paul Reinberg, Johannes Stoll, August Zeuner, Ottoheinz Ertl, Ludwig Wolker, Herbert Kunze, Heinz Lindner und Grete Nordhoff (1899-1976).[1][2]

1990 trat der Deutsche Turn- und Sportbund der DDR dem dsb bei. Mit 27. Mio Mitglieder war der dsb die größte Personenorganisation Deutschlands.

Mitgliedsorganisationen des dsb waren die 16 Landessportbünde, 55 Spitzenverbände sowie elf Sportverbände mit besonderer Aufgabenstellung, sechs Verbände für Wissenschaft und Bildung und zwei Förderverbände. Sein Sitz war in Frankfurt am Main.

Am 20. Mai 2006 ist der Deutsche Sportbund mit dem Nationalen Olympischen Komitee für Deutschland zum Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verschmolzen.

Inhaltsverzeichnis

Landessportbünde

Folgende 16 Landessportbünde waren Mitglied des dsb:

Spitzenverbände

Folgende Fachverbände waren Mitglied im Deutschen Sportbund:

Mitglieder mit besonderer Aufgabenstellung

Einzelnachweise

  1. http://www.skibezirk-stuttgart.de/sp-history/files/nach45/dsb_gruendung.pdf
  2. http://www.sportmuseum-leipzig.de/Ablage-Zeitung/3-2001/seite-5_A.htm






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