Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg


Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg ist der größte Regionalträger der Deutschen Rentenversicherung. Sie ist rechtlich selbständig und aus der früheren Landesversicherungsanstalt (LVA) Baden-Württemberg hervorgegangen (Umbenennung am 4. Oktober 2005), die wiederum am 1. Januar 2001 durch Fusion der LVA Baden (Karlsruhe) und LVA Württemberg (Stuttgart) entstanden ist. Sie hat ihren Hauptsitz in Karlsruhe und einen Sitz in Stuttgart.

Im sogenannten Leistungsbereich (zuständig für Rente, Beitragsangelegenheiten sowie berufliche und medizinische Rehabilitation und Betriebsprüfung) bestehen insgesamt 15 Regionalzentren, von denen sich neun in den Regionen und weitere sechs am Hauptsitz und Sitz befinden. Im Landesteil Württemberg gibt es die externen Regionalzentren Aalen, Heilbronn, Ravensburg, Reutlingen, Schwäbisch Hall und Ulm. Vor der Zusammenführung mit der LVA Württemberg gab es im Bereich Baden keine Regionalzentren. Externe Regionalzentren befinden sich für den Landesteil Baden in Freiburg, Mannheim und Villingen-Schwenningen. Neben den externen Regionalzentren gibt es in Karlsruhe und Stuttgart interne Regionalzentren: Karlsruhe, Nordschwarzwald, Offenburg, Esslingen/Göppingen, Ludwigsburg/Waiblingen und Stuttgart/Böblingen. Daneben bestehen 14 (2005 noch 18) weitere Außenstellen (Auskunfts- und Beratungsstellen). Seit 1. Oktober 2005 ist die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg, wie jeder Regionalträger, für die Beratung aller Versicherten in der Gesetzlichen Rentenversicherung zuständig und hat am 1. August 2007 auch das Beratungsnetz der Deutschen Rentenversicherung Bund übernommen. Die Kliniken sind seit dem 1. Januar 2007 in eine gGmbH ausgegliedert worden. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg betreibt auch die Gemeinsamen Service-Stellen für Rehabilitation in Baden-Württemberg, bei denen schwerbehinderte Menschen Rat und Hilfe erhalten.

Mit ihren rund 5000 Beschäftigten ist sie auch Verbindungsstelle für Rentenangelegenheiten mit den Ländern Griechenland, Fürstentum Lichtenstein, Schweiz und Zypern.

Mitglieder der Geschäftsführer sind derzeit Hubert Seiter (seit Juli 2008 Erster Direktor, Mitglied seit Fusion), Volkart Steiner und Andreas Schwarz (seit 2008). Bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand (Juni 2008) war Dr. Gero-Falk Borrmann fünfeinhalb Jahre Erster Direktor. Mit der Fusion des Hauses im Jahre 2001 war Jürgen Schneider (bis November 2002) Erster Direktor geworden.

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