Deutsche Evangelische Kirche


Die Deutsche Evangelische Kirche (DEK) war eine Vereinigung der damals 28 deutschen evangelischen Landeskirchen in der Zeit des Nationalsozialismus.

Obwohl es schon seit mehreren Jahren Einigungsbestrebungen gegeben hatte, wurde die Deutsche Evangelische Kirche erst in Juli 1933 als Nachfolgerorganisation des Deutschen Evangelischen Kirchenbundes von 1922 gegründet, zu einem Zeitpunkt als die Deutschen Christen viele Kirchenleitungen der Landeskirchen innehatten. Bei den Wahlen zur ersten Reichssynode nahmen die Nationalsozialisten großen Einfluss durch ihre eindeutige Parteinahme zugunsten des erfolgreichen Kandidaten für das Amt des Reichsbischofs, Ludwig Müller. Es gelang ihm aber nicht, sich dauerhaft in den Landeskirchen durchzusetzen. Nach Einsetzung des Ministers für kirchliche Angelegenheiten Hanns Kerrl durch Führererlass am 16. Juli 1935 spielte die DEK praktisch keine Rolle mehr.

Nach Kriegsende vereinigten sich die Landeskirchen erneut, aber ohne den Einfluss der Deutschen Christen, in der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD).

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