Deutsche Bibliotheksstatistik


Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) ist die einzige alle Bibliothekssparten umfassende und auf einheitlichen Definitionen basierende nationale Statistik (DIN EN ISO 2789 "Internationale Bibliotheksstatistik").

Die Erstellung der DBS gehört zu den Aufgaben des Kompetenznetzwerks für Bibliotheken (KNB) und wird für dieses vom Hochschulbibliothekszentrum (hbz) durchgeführt. Das KNB, und damit auch die DBS, wird über die Kultusministerkonferenz (KMK) durch die deutschen Bundesländer finanziert.

Die Datenbank der DBS enthält derzeit rund 13.673 Bibliotheken. Für das Berichtsjahr 2006 haben über 9.100 Bibliotheken ihre statistischen Daten (Ausstattung, Bestand, Entleihungen, Ausgaben, Finanzen und Personal) an die DBS gemeldet, darunter mehr als 8.600 Öffentliche Bibliotheken, 235 wissenschaftliche Universal- und Hochschulbibliotheken sowie 235 wissenschaftliche Spezialbibliotheken.

Literatur

  • „Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS): Konzept, Umsetzung und Perspektiven für eine umfassende Datenbasis zum Bibliothekswesen in Deutschland: 10 Fragen von Bruno Bauer an Ronald M. Schmidt, Leiter der DBS“. In: GMS Medizin – Bibliothek – Information 2008; 8(1): 1-7, ([1])

Siehe auch

Weblinks







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