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Das Deutsch-Französische Jugendwerk (DFJW, frz. Bez.: Office franco-allemand pour la Jeunesse bzw. OFAJ) wurde im Jahre 1963 gegründet, so wie es im selben Jahr im Élysée-Vertrag vereinbart worden war. Sitz war von 1963 bis 2000 Bad Honnef-Rhöndorf. Heute teilen sich Paris und Berlin die Niederlassung.
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Seine Ziele sind die gegenseitige Verständigung und die Vertiefung der Beziehungen zwischen den jungen Franzosen und Deutschen. Dazu fördert es den Austausch von Schulklassen, Sportgruppen etc., vor allem durch Fahrtkostenzuschüsse. Im Jahre 2002 stellten die beiden Regierungen hierfür gut 20 Millionen Euro zur Verfügung. Vielfältige Sonderprogramme decken weitere Bereiche des Jugend- und Kulturaustausches ab, z. B. ein Programm für Literaturübersetzer, oder eines für junge Buchhändler und Verlagskaufleute.
Dr. Eva Sabine Kuntz (D) und Béatrice Angrand (F).
Das umfangreiche, zweisprachige Web-Angebot ermöglicht es, über alle Bereiche des Jugend- und Kulturaustausches Informationen zu erhalten, ein Newsletter und ein Infobrief berichten regelmäßig.
Am 22. November 1973 erhält das Deutsch-Französische Jugendwerk zu seinem zehnjährigen Bestehen in Paris den Prix France-Allemagne überreicht. Mit diesem Preis sollte die Vorbildfunktion in der Verbesserung der deutsch-französischen Beziehungen unterstrichen werden.
Zwischen 1979 und 1982 beschäftigte sich Michel Cullin mit Forschungsarbeiten im Auftrag des „Deutsch-Französischen Jugendwerks“.
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