| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Donau-Ries | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ries | |
| Höhe: | 420 m ü. NN | |
| Fläche: | 15,32 km² | |
| Einwohner: | 2036 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 133 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86738 | |
| Vorwahl: | 09081 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DON | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 79 130 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Alerheimer Str. 4 86738 Deiningen |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Karl-Heinz Stippler | |
Deiningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.
Inhaltsverzeichnis |
Zu Deiningen gehört außer dem Hauptort noch der Gutshof Klosterzimmern, der an das im 16. Jahrhundert säkularisierte ehemalige Zisterzienserinnenkloster Zimmern erinnert. Die Gemeinde grenzt im Westen an das Stadtgebiet von Nördlingen an. Deiningen liegt im Zentrum des Rieskraters.
Der Ort wurde im Jahr 760 erstmals urkundlich erwähnt. Deiningen unterstand im Alten Reich der Landesherrschaft der Grafen von Oettingen. Die Hochgerichtsbarkeit und die Dorfherrschaft teilten sich die Oberämter Harburg und Wallerstein. Die bewirkte, dass in der Reformationszeit das Dorf in zwei Konfessionen zerfiel. Der zu Oettingen-Wallerstein gehörende Teil blieb katholisch, der andere wurde evangelisch, die Hauptstraße bildete die Trennungslinie. Beide Konfessionen nutzten die im katholischen Teil stehende Pfarrkirche. Für die Protestanten wurde außerhalb des Chors ein eigener Altar errichtet. Erst 1961 erhielt die evangelische Gemeinde eine eigene Kirche.
Das Wahrzeichen des Ortes ist die unter Denkmalschutz stehende Brücke über die Eger. Die Martinskirche mit ihrer barocken Ausstattung ist als ehemalige gotische Wehrkirche sehenswert. Von 1616 bis 1961 diente sie als Simultankirche beiden Konfessionen.
Deiningen liegt zwei bis drei Kilometer südöstlich der Bundesstraße 466 Heidenheim an der Brenz–Schwabach.
Deiningen liegt an der 1903 eröffneten ehemaligen Bahnstrecke Nördlingen–Wemding, auf der bis 1981 Personenzüge fuhren. Heute ist der nächste Bahnhof Nördlingen an der Riesbahn Aalen–Donauwörth, etwa sechs Kilometer westlich von Deiningen.
Neben der alten katholischen St. Martinskirche (Bistum Augsburg) gibt es die evangelische Erlöserkirche.
In Deiningen gibt es eine Grund- und eine Hauptschule sowie einen Kindergarten.
Aus Deiningen (nicht aus Deining in der Oberpfalz, wie häufig zu lesen) stammt der Wiener Theologe Johannes Geuß.
Deininger Herkunft war die Schreiberfamilie, der - ebenfalls im 15. Jahrhundert - Konrad Bollstatter angehörte.
Die Schenkungsurkunde aus dem Jahr 760 weist Deiningen als die älteste Riesgemeinde aus, das ganze Ries ist darin erstmals urkundlich erwähnt. Darüber hinaus gilt diese Schenkungsurkunde, mit der König Pippin das Dorf dem Kloster Fulda übereignet, als älteste in Deutschland im Original erhaltene Königsurkunde Deutschlands. Diese urkundliche Erwähnung soll vom 23.-25. Juli 2010 an einem Festwochenende gefeiert werden.
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