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Dieser Artikel beschäftigt sich mit der chemischen Abspaltung von Wasserstoff. Für die chemische Abspaltung von Wasser, auch Dehydration genannt, siehe Dehydratisierung (Chemie). Für den medizinischen Wassermangel, siehe Dehydratisierung. |
Unter Dehydrierung versteht man in der Fachsprache der Chemie die Abspaltung von Wasserstoff aus zumeist organischen Molekülen. Ausgehend von Kohlenwasserstoffen handelt es sich bei dieser chemischen Reaktion formal um eine Oxidation, da der elektronegativere Kohlenstoff Elektronen an den entstehenden Wasserstoff abgibt.
Inhaltsverzeichnis |
Die Enzyme, die diesen Vorgang in der Biochemie ermöglichen, heißen Dehydrogenasen. Ein wichtiges Coenzym solcher Dehydrogenasen ist NAD+.
Findet eine Dehydrierung in Gegenwart von Enzymen oder metallischen oder oxidischen Katalysatoren statt, wird jeweils ein Wasserstoff-Molekül abgespalten. Sauerstoff-Radikale, Chinone, Schwefel oder Selen führen dagegen zur Abspaltung einzelner Wasserstoff-Atome (univalente Dehydrierung).
Bei diesen Vorgängen wird jeweils molekularer Wasserstoff freigesetzt. Um diesen endothermen Prozess exotherm zu gestalten, kann die Dehydrierung auch in Gegenwart von Sauerstoff durchgeführt werden, der mit dem abgespaltenen Wasserstoff zu Wasser reagiert.
In der Umgangssprache wird unter "Dehydrierung" meist Flüssigkeitsmangel im menschlichen Organismus verstanden. Der korrekte medizinische Fachbegriff dafür ist Dehydratisierung oder Dehydratation.
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