| Wappen | Deutschlandkarte | |
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52.4510.00833333333356
Koordinaten: 52° 27′ N, 10° 0′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Niedersachsen | |
| Landkreis: | Region Hannover | |
| Höhe: | 56 m ü. NN | |
| Fläche: | 112,26 km² | |
| Einwohner: |
30.063 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 268 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 31303 | |
| Vorwahlen: | 05136, 05085 | |
| Kfz-Kennzeichen: | H | |
| Gemeindeschlüssel: | 03 2 41 003 | |
| Adresse der Stadtverwaltung: | Marktstr. 55 31303 Burgdorf |
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| Webpräsenz: | www.burgdorf.de | |
| Bürgermeister: | Alfred Baxmann (SPD) | |
| Lage der Stadt Burgdorf in der Region Hannover | ||
Burgdorf ist eine Stadt mit etwa 30.000 Einwohnern in der Region Hannover in Niedersachsen. Bis 1974 war sie Sitz des Landkreises Burgdorf. Burgdorf ist für seinen Spargelanbau bekannt, der hier seit 1750 Tradition hat. Der Ort liegt in einem traditionellen Pferdezuchtgebiet für Hannoveraner und es findet ein Pferdemarkt statt. In Burgdorf befindet sich die größte Zinnfigurensammlung Deutschlands im kommunalen Besitz.
Inhaltsverzeichnis |
Burgdorf liegt zwischen Hannover, Celle und Peine und ist von allen drei Städten jeweils etwa 25 km entfernt. Es grenzt an Uetze, Lehrte, Isernhagen und Burgwedel, sowie an den Landkreis Celle. Durch das Gebiet der Stadt Burgdorf fließt die Burgdorfer Aue, deswegen wird sie auch die Auestadt genannt.
Burgdorf besteht aus den Stadtteilen Kernstadt, Weststadt, Südstadt, Oststadt, Beinhorn, Dachtmissen, Heeßel, Hülptingsen, Otze, Ramlingen/Ehlershausen, Schillerslage, Sorgensen und Weferlingsen sowie aus dem weiter entfernt gelegenen Flaatmoor.
Das Burgdorfer Stadtbild ist durch zum Teil bedeutende historische Fachwerkbauten geprägt, die gegen Ende des 20. Jahrhunderts aufwändig und originalgetreu restauriert wurden, darunter vor allem das Schloss von 1643, das an der Stelle des bereits im 13. Jahrhundert erwähnten castrum burgtorfe steht. 1805 entstand das bemerkenswerte, ursprünglich klassizistische Rathaus, das 1950 ein Satteldach und 1996 ein Glockenspiel erhielt. Das Gebäude des Stadtmuseums stammt aus dem Jahr 1658. Dieses wie einige andere Häuser Am Brandende hatte der große Stadtbrand von 1809 verschont. Von Grund auf neu gebaut werden musste dagegen die St.-Pankratius-Kirche, die 1814 in klassizistischen Formen vollendet war. Auf dem Magdalenenfriedhof mit Kapelle von 1868 befindet sich das Grab des Komponisten und Dichters Philipp Spitta.
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Dachtmissen ist heute (2005) ein Dorf mit etwa 400 Einwohnern und landwirtschaftlichen Betrieben. Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes erfolgte 1274. Ab 1301 gab es hier eine heute nicht mehr vorhandene Kapelle, seit Anfang des 15. Jahrhunderts eine Domäne als herrschaftliches Vorwerk. Die Burg wurde 1497 wieder zerstört. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort fast völlig zerstört. 1641 wurden hier 200 Bauern aus der Umgebung von kaiserlichen Truppen getötet.
Eine Besonderheit des Ortes ist ein kleiner Eichenwald (der "Hesterkamp"), der zum Naturdenkmal erklärt wurde.
Heeßel ist ein Dorf mit etwa 1000 Einwohnern, das an der B 188, der Niedersächsischen Spargelstraße, liegt und das für seinen Spargelanbau bekannt ist. Südlich des Ortes in einem Landschaftsschutzgebiet liegen die Reste der von Wällen umgebenen Burg Heeßel.
Hülptingsen liegt östlich der Kernstadt und ist wichtiges Gewerbegebiet Burgdorfs.
Der Ortsteil Otze liegt nördlich von Burgdorf in Richtung Celle und ist über die Kreisstraße 121 an Burgdorf-Stadt angebunden.
Ramlingen/Ehlershausen setzt sich aus den früher eigenständigen Dörfern Ramlingen und Ehlershausen zusammen und ist über die K 121 mit dem südlich liegenden Burgdorf verbunden.
Schillerslage ist ein Dorf mit (Stand 2005) 925 Einwohner nordwestlich von der Kernstadt Burgdorf. Schillerslage wurde 1264 das erste Mal urkundlich erwähnt. Das älteste Bauernhaus stammt aus dem Jahr 1767, hierbei handelt es sich um den bekannten Sprengelschen Posthof – ehemals Zollstation – aus dem Jahr 1784.
Weit über die Grenzen hinaus bekannt geworden ist der Ort durch die Zucht der Hannoveraner-Pferde.
Sorgensen hat etwa 500 Einwohner und liegt nordöstlich von Burgdorf an der Niedersächsischen Spargelstraße. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1330. Auf dem Wappen des Ortsteiles finden sich seine ehemals acht Bauernhöfe und Mühlen. Von den acht Höfen wird heute nur noch einer (biologisch) bewirtschaftet. Die Sorgenser Bockwindmühle stammt aus dem 17. Jahrhundert. Sie ist heute im Besitz der Stadt Burgdorf, wurde restauriert und ist als Denkmal erhalten. Die alte Schule beherbergt einen Kindergarten und dient der Sorgenser Bevölkerung, dem Sportverein, dem Siedlerbund und einer Seniorengruppe als Dorfgemeinschaftshaus. Der Schützenverein ist Eigentümer der Schützenkate und feiert als erster jedes Jahr in der Region sein Schützenfest. Im Ort gibt es einen Sportplatz mit Flutlichtanlage. Mit Dachtmissen teilt sich Sorgensen einen Friedhof mit Kapelle und Glockenturm. Außerdem befinden sich an der Aue die Burgdorfer Kläranlage sowie ein Heim der Burgdorfer Pfadfinder.
Weferlingsen liegt im Nordosten von Burgdorf etwa auf halber Strecke zwischen der Stadtmitte Burgdorfs und dem Ortsteil Ehlershausen, nahe bei Otze.
Burgdorf wurde 1279 erstmals urkundlich erwähnt. Es gehörte zum Bistum Hildesheim. Nach der kleinen Hildesheimer Stiftsfehde kam es dann 1433 an die Celler Herzöge, deren Gebiet später zum Regierungsbezirk Lüneburg wurde. Im Dreißigjährigen Krieg gab es eine Schlacht bei einem stark besetzten Pass bei Dachtmissen. Gegen die Kontributionen und Abgaben wehrten sich die Burgdorfer Bürger 1637 mit einem kleineren Aufstand. Auch in den Jahren 1658 und 1809 gab es große Brände in der Stadt, welche dadurch immer wieder zerstört und danach wieder aufgebaut wurde.
1935 entstand östlich der Altstadt die katholische St.-Nikolaus-Kirche, die 1972 bedeutend erweitert und modernisiert wurde.
Durch die am 1. April 1974 in Kraft getretene niedersächsische Gebietsreform wurden einige Nachbarorte eingemeindet. Der bis dahin bestehende Landkreis Burgdorf wurde gegen den Willen des überwiegenden Teils der Bevölkerung mit dem Landkreis Neustadt am Rübenberge (NRÜ), dem Landkreis Springe am Deister (SPR) und Resten aus dem alten Landkreis Hannover zusammengeschlossen zum neuen Landkreis Hannover. Burgdorf verlor dadurch den Status Kreisstadt und gehörte nicht mehr dem Regierungsbezirk Lüneburg an, sondern dem am 31. Dezember 2004 aufgelösten Regierungsbezirk Hannover.
Am 1. November 2001 wurde der Landkreis Hannover mit der Stadt Hannover zur Region Hannover zusammengeschlossen, der Burgdorf damit auch angehört. In Burgdorf gibt es ein Amtsgericht und ein Finanzamt.
Wappen, Farben und Siegel der Stadt Burgdorf sind in § 2 der Hauptsatzung festgelegt. Dabei wird zunächst in Absatz 1 das Wappen beschrieben:
„Das Wappen der Stadt zeigt in Silber auf grünem Schildfuß zwei grüne Laubbäume mit braunen Stämmen (Eichen), vor denen ein herschauernder Löwe ruht.“ [2]
Es wurde im 16. Jahrhundert eingeführt und bis heute nahezu unverändert beibehalten.
Die Farben der Stadt, und daraus folgend die der Stadtflagge, folgen in Absatz 2:
„Die Farben der Stadt sind ‚grün‘ und ‚gelb‘.“ [2]
Absatz 3 des gleichen Paragraphen legt das Siegel der Stadt fest:
„Das Dienstsiegel enthält das Wappen und die Umschrift ‚Stadt Burgdorf‘.“ [2]
Den Gebrauch der bisherigen Hoheitszeichen der eingemeindeten Ortschaften regelt Absatz 5 des genannten Paragraphen:
„Bei geeigneten Anlässen feierlicher und sonstiger repräsentativer Art dürfen in den Ortschaften neben dem Stadtwappen und der Stadtfahne die bisherigen Wappen und Fahnen gezeigt werden.“ [2]
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Beinhorn |
Dachtmissen |
Heeßel |
Hülptingsen |
Otze |
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Ramlingen/ |
Schillerslage |
Sorgensen |
Weferlingsen |
Burgdorf liegt an der Bundesautobahn 37 nach Hannover, die nördlich von Burgdorf in Richtung Celle als B 3 bezeichnet wird. Nördlich umgeht die B 188 die Stadt, während die B 443 in Nord-Südrichtung durch Burgdorf verläuft.
Burgdorf liegt zusammen mit den Bahnhöfen der Ortsteile Ehlershausen und Otze an der Bahnstrecke Lehrte–Celle. Die dort haltenden Bahnen der S-Bahn Hannover ergänzen sich zu einem Halbstundentakt Celle – Hannover im Rahmen des Großraum-Verkehrs Hannover (GVH). Zusätzlich ist Burgdorf ein Drehkreuz für Buslinien der RegioBus Hannover.
Stadtteile: Burgdorf-Mitte | Burgdorf-Ost | Burgdorf-Süd | Burgdorf-West
Ortsteile: Ahrbeck | Beinhorn | Dachtmissen | Heeßel | Hülptingsen | Otze | Ramlingen/Ehlershausen | Schillerslage | Sorgensen | Weferlingsen
Barsinghausen | Burgdorf | Burgwedel | Garbsen | Gehrden | Hannover | Hemmingen | Isernhagen | Laatzen | Langenhagen | Lehrte | Neustadt am Rübenberge | Pattensen | Ronnenberg | Seelze | Sehnde | Springe | Uetze | Wedemark | Wennigsen (Deister) | Wunstorf
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