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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Weitere Bedeutungen sind unter Brüsewitz (Begriffsklärung) aufgeführt. |
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Mecklenburg-Vorpommern | |
| Landkreis: | Nordwestmecklenburg | |
| Amt: | Lützow-Lübstorf | |
| Höhe: | 54 m ü. NN | |
| Fläche: | 29,88 km² | |
| Einwohner: | 2235 (31. Dez. 2007) | |
| Bevölkerungsdichte: | 75 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 19071 | |
| Vorwahl: | 038874 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NWM | |
| Gemeindeschlüssel: | 13 0 58 016 | |
| Adresse der Amtsverwaltung: | Dorfmitte 24 19209 Lützow | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Manfred Dutz | |
| Lage der Gemeinde Brüsewitz im Landkreis Nordwestmecklenburg | ||
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Brüsewitz ist eine Gemeinde im Süden des Landkreises Nordwestmecklenburg in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Die Gemeinde wird vom Amt Lützow-Lübstorf, mit Sitz in Lützow, verwaltet.
Zu Brüsewitz gehören die Ortsteile Gottmannsförde, Groß Brütz und Herren Steinfeld.
Inhaltsverzeichnis |
Das Gemeindegebiet von Brüsewitz grenzt unmittelbar an den Nordwesten der Landeshauptstadt Schwerin. Das Flusstal der Stepenitz mit seinen kleinen Seen und die umliegenden Hügel prägen die Landschaft um Brüsewitz. Der zwischen den Ortsteilen Gottmannsförde und Herren Steinfeld liegende Hütterberg erreicht mit 95 m ü. NN die größte Höhe im direkten Umland Schwerins – hier wurde deshalb ein Sendemast errichtet.
Der Name ist polabischen Ursprungs und könnte ursprünglich Brezavici oder Brysavici (Breza/Bryza=Birke, vici= Kennzeichnung eines Ortes), also Ort der Birken, geheißen haben. Die Birke ist ein typischer Baum für morastige, sumpfige Gebiete, wie sie auch in Brüsewitz entlang des Gadebuscher Grabens zu finden sind. Noch heute wird der kleine Fluss von einer breiten sumpfigen Wiesenfläche begleitet. Mit hoher Wahrscheinlichkeit dürften die angrenzenden Gebiete zur Zeit der Slawen mit Birkenwäldern bewachsen gewesen sein.
Erste urkundliche Erwähnung ist der 25. Mai 1220. Graf Gunzelin von Schwerin schenkt seiner Gemahlin Oda Bruseuizdhorp (Brüsewitzdorf) als Allodialgut (Erbbesitz, kein Lehen). Auf Gräfin Odas Wunsch verleiht er gleichzeitig den dort siedelnden Slawen das deutsche Recht. Im Zuge der deutschen Kolonisierung wurde der Ort in Klein Brütz umbenannt, da die herrschenden Deutschen eine neue Siedlung mit dem Namen Groß Brütz unweit gründeten. Trotz des Klein im Namen blieb Brüsewitz das Hauptgut mit dem Herrschaftssitz, sodass unter dem Besitzer von Schack eine Rückbenennung von Klein Brütz zu Brüsewitz am 2. Oktober 1820 beim Großherzog erwirkt wurde.
Vom ehemaligen Herrenhaus in Brüsewitz sind nur noch die Reste des alten Parkes erhalten. Das Gebäude wurde 1988 gesprengt, weil bei der Trockenlegung des Burggrabens das Pfahlfundament zerstört wurde. Brüsewitz und insbesondere Herren Steinfeld konnten sich durch die Nähe zu Schwerin in den letzten Jahren zu attraktiven Wohnstandorten entwickeln.
Durch das Gebiet der Gemeinde führt das Teilstück der Bundesstraße 104 von Schwerin über Gadebusch nach Lübeck. Ein Haltepunkt der Bahnlinie Parchim–Schwerin–Rehna befindet sich im Ortsteil Groß Brütz.
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