Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch (Engl. Lightning with Stag in Its Glare) ist eines der letzten großen Environments des deutschen Künstlers Joseph Beuys (1921–1986). Es wurde in einer Auflage von vier Exemplaren hergestellt.
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Die Bestandteile der Werkgruppe waren 1982 auf der Zeitgeist-Ausstellung im Martin-Gropius-Bau in Berlin zu sehen gewesen. Joseph Beuys hatte dort im Lichthof eine „Werkstatt“ ausgestellt, ein Environment mit dem Titel Hirschdenkmäler (± Wurst–Lehm–Werkstatt), das Assemblagen in unterschiedlichen Materialien aus den Jahren 1948 bis 1982 zeigte. Beuys hatte schon während der Aufbauarbeiten seiner temporären „Werkstatt“ die Idee, Teile dieser Werkgruppe gießen zu lassen. In den Jahren 1983 bis 1985 wurde in Zusammenarbeit mit der „Gießerei Noack“, Berlin, dieses Vorhaben realisiert. Alle Teile wurden in Bronze gegossen, nur die Skulptur Hirsch hatte einen Aluminiumguss erhalten.
Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch (1958–1985) wurde 1987 von der Stadt Frankfurt für zweieinhalb Millionen DM erworben. Für die Unterbringung der Arbeit im Museum für Moderne Kunst wurden die Baupläne des Museumsneubaus der Größe des Werks angepasst. Weitere Exemplare befinden sich im Guggenheim-Museum Bilbao ⊙43.268611111111-2.9341666666667, in der Tate Gallery of Modern Art ⊙51.507905-0.09935200000001 in London (als Leihgabe der Daros Collection) und im Massachusetts Museum of Contemporary Art (Mass MoCA), North Adams (USA). Beuys übersetzte das Environment mit „Lightning with a glare on the stag”.[1]
Das Werk – der 2. der vier Güsse – wurde 1987 auf der documenta 8 im Mittelsaal des Fridericianums in Kassel gezeigt, die insgesamt unter dem Gedenken an den im Jahr zuvor verstorbenen Künstler stand.[2]
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Blitzschlag mit Lichtschein auf Hirsch (externer Weblink) |
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Die aus 39 Teilen zusammengesetzte Werkgruppe, besteht aus:
50.1118218.684405Koordinaten: 50° 6′ 43″ N, 8° 41′ 4″ O
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