| Wappen | Deutschlandkarte | |
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48.71666666666710.616666666667454
Koordinaten: 48° 43′ N, 10° 37′ O
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Schwaben | |
| Landkreis: | Dillingen an der Donau | |
| Höhe: | 454 m ü. NN | |
| Fläche: | 64,22 km² | |
| Einwohner: |
3.511 (31. Dez. 2008)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 55 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 86657 | |
| Vorwahlen: | 09084 und 09089 | |
| Kfz-Kennzeichen: | DLG | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 7 73 117 | |
| Adresse der Marktverwaltung: | Am Hofgarten 1 86657 Bissingen |
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| Webpräsenz: | www.bissingen.de | |
| Bürgermeister: | Michael Holzinger (FW/ FWU/WGU/CWB/WGO) | |
Bissingen ist ein Markt im schwäbischen Landkreis Dillingen an der Donau.
Inhaltsverzeichnis |
Bissingen liegt in der Region Augsburg. Durch Bissingen und einige seiner Teilorte fließt die Kessel.
Es existieren folgende Gemarkungen: Bissingen, Buch, Buggenhofen, Burgmagerbein, Diemantstein, Fronhofen, Gaishardt, Göllingen, Hochstein, Kesselostheim, Leiheim, Oberliezheim, Oberringingen, Stillnau, Thalheim, Unterbissingen, Unterringingen, Warnhofen, Zoltingen
Zu Bissingen gehört auch der Ortsteil Tuifstädt.
Alemannische Reihengräberfunde zeigen eine frühe Besiedelung des Ortes. Urkundlich erstmals erwähnt wurde Bissingen um das Jahr 1140 in einer Schenkungsurkunde für das Chorherrenstift Berchtesgaden. Schon 1281 wurde der Ort erstmals als Markt bezeichnet. Bissingen war Bestandteil und später auch Sitz der Herrschaft Hohenburg, die schon vor dem Jahr 1281 mit weiten Teilen des Kesseltals in den Besitz der Grafen von Oettingen gelangt war. Seit 1327 hatten der Ort und die Herrschaft wechselnde Besitzer. Einer von ihnen, der Söldnerführer Sebastian Schertlin von Burtenbach, ließ in den Jahren 1558/59 das heutige Schloss Bissingen erbauen.
1661 fielen der Markt Bissingen und die Herrschaft, die jetzt Hohenburg-Bissingen genannt wurde, zurück zum Fürstentum Oettingen-Wallerstein. Bissingen wurde Sitz eines Obervogtamts. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zu Bayern. 1818 wurde im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern ein fürstliches Herrschaftsgericht eingerichtet, das in den Revolutionsjahren 1848/49 aufgelöst bzw. in ein normales Landgericht umgewandelt wurde. Dieses wurde dann 1862 nach Höchstädt verlegt. Die Pfarrkirche in Bissingen wurde in den Jahren 1858 bis 1860 auf den Mauern der alten, 1682 errichteten Kirche neu erbaut. Der 45 m hohe Zwiebelturm blieb jedoch erhalten und ist bis heute ein Wahrzeichen Bissingens.
1906 entdeckte der Apotheker Max Premauer in Bissingen eine Heilquelle, die sogenannte Bissinger Auerquelle. Dies führte auch zur Entstehung mehrerer Kurhäuser in Bissingen. Im Zuge der Gebietsreform wurden 1971 die Gemeinden Buggenhofen, Burgmagerbein, Gaishardt, Göllingen, Hochstein, Kesselostheim und Unterbissingen, 1972 die Gemeinden Diemantstein, Fronhofen, Thalheim und Warnhofen sowie 1978 die Gemeinden Oberliezheim, Unterringingen mit Oberringingen, Leiheim und Zoltingen sowie die Gemeinde Stillnau eingegliedert.
Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 3359, 1987 dann 3244, im Jahr 2000 3610 und im Jahr 2004 3834 Einwohner gezählt.
Der Marktgemeinderat hat 16 Mitglieder. Seit der Kommunalwahl 2008 verteilen sich die Sitze auf folgende Listen:
Bürgermeister ist seit 1990 Michael Holzinger (FW/CWB/WGU/FWU/WGO)
Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1488 T €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 254 T €.
Die Wappenbeschreibung lautet: Gespalten; vorne geschacht von Gold und Rot, hinten in Blau ein senkrecht stehendes, goldenes Pferdegebiss mit Kinnkette.
Es gab 1998 nach der amtlichen Statistik im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 323 und im Bereich Handel und Verkehr keine sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. In sonstigen Wirtschaftsbereichen waren am Arbeitsort 92 Personen sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 1211. Im verarbeitenden Gewerbe gab es einen Betrieb, im Bauhauptgewerbe acht Betriebe. Zudem bestanden im Jahr 1999 164 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 3542 ha. Davon waren 2383 ha Ackerfläche und 1158 ha Dauergrünfläche.
Siehe auch: Molkerei Gropper
Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 1999):
Aislingen | Bachhagel | Bächingen a.d.Brenz | Binswangen | Bissingen | Blindheim | Buttenwiesen | Dillingen a.d.Donau | Finningen | Glött | Gundelfingen a.d.Donau | Haunsheim | Höchstädt a.d.Donau | Holzheim | Laugna | Lauingen (Donau) | Lutzingen | Medlingen | Mödingen | Schwenningen | Syrgenstein | Villenbach | Wertingen | Wittislingen | Ziertheim | Zöschingen | Zusamaltheim
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