| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Puderbach | |
| Höhe: | 226 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,85 km² | |
| Einwohner: | 657 (31. Dez. 2006) | |
| Bevölkerungsdichte: | 112 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56305 | |
| Vorwahl: | 02684 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 013 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 13 56305 Puderbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Martin Fischbach | |
Bauscheid ist ein kleines Dorf, das zusammen mit Oberähren, Breitscheid und Döttesfeld als Ortsteil zur Ortsgemeinde Döttesfeld gehört. Es liegt im Landkreis Neuwied im Norden von Rheinland-Pfalz. Die Gemeinde gehört der Verbandsgemeinde Puderbach an, die ihren Verwaltungssitz in der Gemeinde Puderbach hat. Döttesfeld ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Inhaltsverzeichnis |
Der Ort liegt im Westerwald im Tal der Wied, etwa 4 km entfernt von Puderbach.
Die erste Erwähnung von Bauscheid (buurschit) ist auf einer Urkunde des Klosters Herchen (Sieg) vom 1. April 1288. Darin stand, dass der Zins von 6 Schillingen (Kölner Pfennigen) vom Hof zu buurschit an das genannte Kloster zugebracht werden sollten, damit das Jahrgedächtnis des Sohnes des Ritters Diethart von Pfaffendorf, der dort bestattet wäre, zu lesen.
Es lässt sich nicht mehr ausmachen, wie lange der Einzelhof Bauscheid im klösterlichen Eigentum verblieb.
Erst im Jahre 1382 begegnen wir das nächste Mal Leuten von Bauscheid, wie sie als Zeuge bei einem Gericht auftraten.
Das nächste Mal begegnen wir dem Ortsnamen, als ein gewisser Scheld und seine Ehefrau Trin 1487 der Kirche zu Oberlahr 32 Reichspfennige aus dem Bauscheider Hof vermachten.
Jedenfalls gelangte der einzige Hof zu Bauscheid recht bald in die Nutzung und das Eigentum der Herren vom Hoff genannt Bell (bei Dreifelden). Graf Wilhelm IV. von Wied, der den Hof von seinem Vater Johann IV. im Jahre 1581 geerbt hatte, belehnte 1596 Cuno vom Hoff (1581-1602)mit dem Hof zu Bauscheid.
Der Gemeinderat besteht aus 12 Ratsmitgliedern sowie dem ehrenamtlichen und vorsitzenden Ortsbürgermeister. Diese wurden bei den Kommunalwahlen am 13. Juni 2004 in einer Mehrheitswahl gewählt.
Die Wappenbeschreibung lautet: Durch eine eingeschweifte blaue Spitze, darin vier 1:2:1 gestellte silberne Kantenwürfel, gespalten; vorn von Silber und Rot achtmal schräggeteilt und von einem nach links gewandten blauen Pfau bedeckt; hinten in Silber eine grüne Linde mit bewurzeltem schwarzem Stamm.
Erläuterung: Der Pfau auf der Schrägteilung ist dem Wappen der Grafen von Wied entnommen, zu deren Territorium Döttesfeld bis 1806 gehörte. Rot und Silber sind die Farben von Isenburg, zu deren Besitz Döttesfeld ursprünglich zählte. Die Gerichtslinde deutet auf den ehedem wiedschen Gerichtsbezirk Puderbach. Die vier Würfel symbolisieren die vier Ortsteile Döttesfeld, Bauscheid, Oberähren und Breitscheid. Das Wappen ist rechtsgültig seit dem 26. Januar 1971 nach einem Entwurf von Ernst Zeller, Raubach.
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