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Benno Voelkner (* 3. September 1900 in Ohra/Danzig; † 21. Januar 1975 in Schwerin) war ein deutscher Schriftsteller.
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Benno Voelkner war der Sohn eines Malers, der in der SPD und gewerkschaftlich aktiv war. Nach dem Besuch der Volksschule absolvierte Voelkner eine Ausbildung als Klempner. Von 1917 bis 1918 nahm er als Soldat am Ersten Weltkrieg teil. Anschließend arbeitete als Bergmann im Ruhrgebiet. 1920 nahm er als Mitglied des Arbeiterbataillons „Karl Liebknecht“ an der Niederschlagung des Kapp-Putsches teil. Voelkner wurde zu acht Jahren Zuchthaus verurteilt, entzog sich jedoch der Verbüßung dieser Haftstrafe] durch Flucht in den Freistaat Danzig. Da er dort keine Aufenthaltserlaubnis erhielt, führte er in den darauffolgenden Jahren ein unstetes Wanderleben. Er hielt sich u. a. in Skandinavien, den Niederlanden und von 1927 bis 1929 in den Vereinigten Staaten auf. Nachdem die Haftstrafe im Rahmen einer Amnestie aufgehoben worden war, kehrte er nach Danzig zurück und arbeitete dort als Maler und Kraftfahrer. Hier unternahm er auch erste schriftstellerische Versuche.
Nach der nationalsozialistischen „Machtergreifung“ war Voelkner, der inzwischen der KPD angehörte, im Widerstand aktiv. Gleichzeitig wurde er Mitglied der Reichsschrifttumskammer, was ihm die Veröffentlichung seiner ersten Bücher im nationalsozialistischen Deutschen Reich ermöglichte. Ab 1939 war Voelkner Mitglied der NSDAP.
In der Endphase des Zweiten Weltkrieges leitete Voelkner 1945 einen Flüchtlingstreck von Danzig nach Mecklenburg. Er wurde erneut Mitglied der KPD und war Bürgermeister der mecklenburgischen Gemeinde Krakow am See. Nach der Vereinigung von KPD und SPD in der Sowjetischen Besatzungszone im Jahre 1946, war Voelkner Kreissekretär der Partei auf Rügen, daneben gehörte er von 1949 bis 1950 der HO-Landesleitung des Landes Mecklenburg an. Ab 1950 lebte er als freier Schriftsteller in Schwerin. Von 1962 bis 1967 gehörte er der SED-Bezirksleitung Schwerin an.
Benno Voelkner war Verfasser von Romanen und Erzählungen, die vorwiegend im dörflichen Milieu Mecklenburgs angesiedelt sind und u. a. Probleme der Integration von Vertriebenen in die DDR-Gesellschaft ("Die Tage werden heller") und der Bodenreform ("Die Bauern von Karvenbruch") schildern.
Benno Voelkner war Mitglied des Schriftstellerverbandes der DDR.
| Personendaten | |
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| NAME | Voelkner, Benno |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 3. September 1900 |
| GEBURTSORT | Danzig |
| STERBEDATUM | 21. Januar 1975 |
| STERBEORT | Schwerin |
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