Benningen


Dieser Artikel beschäftigt sich mit der bayerischen Gemeinde Benningen. Eine württembergische Gemeinde trägt den Namen Benningen am Neckar.


Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Benningen
Benningen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Benningen hervorgehoben
47.96666666666710.216666666667601Koordinaten: 47° 58′ N, 10° 13′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Unterallgäu
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Memmingerberg
Höhe: 601 m ü. NN
Fläche: 11,17 km²
Einwohner: 2110 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 189 Einwohner je km²
Postleitzahl: 87734
Vorwahl: 08331
Kfz-Kennzeichen: MN
Gemeindeschlüssel: 09 7 78 118
Adresse der Gemeindeverwaltung: Benninger Str. 3
87766 Memmingerberg
Webpräsenz:
Bürgermeister: Meinrad Bernhard (CSU/Überpart. Wählergem./FW)
Lage der Gemeinde Benningen im Landkreis Unterallgäu
Karte

Benningen ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Unterallgäu und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Memmingerberg.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Benningen liegt direkt an der Stadtgrenze von Memmingen in der Region Donau-Iller in Oberschwaben.

Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gemeindegebiet besteht aus der Gemarkung Benningen und einem Teil der Gemarkung Hawangen (der andere Teil der Gemarkung bildet die Gemeinde Hawangen).

Zur Gemeinde Benningen gehören unter anderem die Orte Benningen und Benninger Einöde.

Geschichte

Benningen gehörte, erstmalig 1152 urkundlich genannt, jedoch bereits 961 in einer Chronik erwähnt, zum Reichsstift Ottobeuren.Im Jahre 1218 wurde die Riedkapelle erbaut, die neben dem sehr geschrumpften "Benninger Ried" eine der Sehenswürdigkeiten der Gemeinde darstellt. Seit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 gehört der Ort zu Bayern. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Auf dem Gebiet der Gemeinde wurden 1970 1.935, 1987 dann 1.761 und im Jahr 2000 2.090 Einwohner gezählt.

Politik

Rathaus in Benningen

Bürgermeister ist Meinrad Bernhard (CSU/Überpart. Wählergem./FW).

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 1.699 T€, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 913 T€.

Wappen

Beschreibung: Gespalten von Schwarz und Silber; vorne ein wachsender goldener Abtstab, hinten drei grüne Riednelken mit roten Blüten aus einem Stock wachsend.

Der Abtsstab symbolisiert die lange Zugehörigkeit zum Reichsstift Ottobeuren.

Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche in Benningen
Inneres der Pfarrkirche in Benningen
  • Pfarrkirche St. Peter und Paul, erbaut 1725–1729 von Simpert Kraemer mit barocker Ausstattung.
  • Riedkapelle

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft

Es gab 1998 im Bereich der Land- und Forstwirtschaft keine, im produzierenden Gewerbe 552 und im Bereich Handel und Verkehr 135 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 752. Im verarbeitenden Gewerbe gab es drei Betriebe, im Bauhauptgewerbe einen Betrieb. Zudem bestanden im Jahr 1999 25 landwirtschaftliche Betriebe mit einer landwirtschaftlich genutzten Fläche von 612 ha. Davon waren 218 ha Ackerfläche und 394 ha Dauergrünfläche.

Naturschutzgebiet: Benninger Ried

Bildung

Im Jahr 1999 existierten folgende Einrichtungen:

  • Kindergärten: 75 Kindergartenplätze mit 66 Kindern
  • Volksschulen: 1 mit 12 Lehrern und 231 Schülern

Weblinks

Commons Commons: Benningen – Bilder, Videos und Audiodateien








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