Bengt Magnus Kristoffer Berg (* 9. Januar 1885 in Kalmar, Småland, Schweden; † 31. Juli 1967 in Eriksberg, Åryd Blekinge, Schweden) war ein schwedischer Tierfotograf und Schriftsteller.
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Bengt Bergs Vater Fabian Berg war Lehrer in Kalmar. Mit 13 Jahren entdeckte Berg seine Liebe zur Natur. Durch Referenzen des Museumskonservators von Göteborg Gustav Kihlen kam Berg mit Professor Alexander Koenig in Bonn in Kontakt. Von 1909 bis 1913 war er Koenigs Mitarbeiter und noch heute zählt die Bengt Berg-Vogelsammlung zu den bedeutendsten Exponaten des Alexander Koenig Museums. Die Universität Bonn verlieh Berg 1935 die Ehrendoktorwürde.
1910 erschien unter dem Titel Stora Sjöfallet sein erstes Buch. Ab 1912 fotografierte er mit einer Spiegelreflexkamera die Vogelwelt seiner Heimat. Weitere Bücher mit seinen Vogelfotos erschienen, darunter sein erstes Highlight "Mein Freund, der Regenpfeifer". So wurde Berg allmählich zu einem der bekanntesten Pioniere der Tierfotografie in Europa. In den 1920er-Jahren unternahm er erste Reisen nach Afrika und 1928 leistete er mit seinem Buch "Die letzten Adler" einen wichtigen Beitrag zur Rettung der vom Aussterben bedrohten Adler in Europa. 1930 erschien sein wohl erfolgreichstes Buch "Die Liebesgeschichte einer Wildgans". Vor allem ein Foto, auf dem eine Wildgans nach der Pfeife von Bengt Berg schnappt, wurde weltberühmt. In den 1930er-Jahren besuchte er Asien, woraufhin Bücher über Tiger, Panzernashörner und den Himalaya entstanden. 1967 starb Bengt Berg im Alter von 82 Jahren.
Auf seinen zahlreichen Reisen entstanden auch Kinofilme:
Bengt Berg wurde Vater eines Sohnes, Iens Berg.
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Berg, Bengt |
| ALTERNATIVNAMEN | Berg, Bengt Magnus Kristoffer (voller Name) |
| KURZBESCHREIBUNG | schwedischer Tierfotograf und Schriftsteller |
| GEBURTSDATUM | 9. Januar 1885 |
| GEBURTSORT | Kalmar, Småland, Schweden |
| STERBEDATUM | 31. Juli 1967 |
| STERBEORT | Eriksberg, Åryd Blekinge, Schweden |
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