Begräbnisfeier (genauer: „Kirchliche Begräbnisfeier“) ist die Feier der Liturgie, die die Bestattung eines verstorbenen katholischen Christen umrahmt oder vorbereitet. DIe kirchliche Begräbnisfeier gehört zu den Sakramentalien.
In der Begräbnisfeier wird der Glaube an die Auferstehung der Toten und (im Unterschied zum evangelischen Aussegnungsgottesdienst) die fortdauernde Gemeinschaft (lat. communio) der lebenden und verstorbenen Christgläubigen bekannt und gefeiert. Kernelemente der Feier sind: Verkündigung des Wortes Gottes, Verabschiedung des Verstorbenen und Fürbitte für ihn bei Gott, die Feier der Eucharistie und der letzte Gruß an den Verstorbenen[1].
Authentische liturgische Ausgaben:
Etwa 40 Tage nach dem Begräbnis wird das sogenannte Sechswochenamt gefeiert.
B. Effros: Caring for Body and Soul: Burial and Afterlife in the Merovingian World. Park 2002 É. Rebillard: Religion et sépulture. L'Église, les vivants et les morts dans l'Antiquité tardive. Éd. de l'École des Hautes Études en Scienceles Sociales, Paris 2003. ISBN 2-7132-1792-X A. Samellas: Death in the Eastern Mediterranean (50-600 A.D.). Mohr Siebeck, Tübingen 2002. ISBN 3-16-147668-9 C. Trefford: L'Église carolingienne et la mort: christianisme, rites funéraires et pratiques commémoratives. Lyon 1996. U. Volp: Tod und Ritual in den christlichen Gemeinden der Antike. Brill, Leiden 2002. ISBN 90-04-12671-6
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