Der Begriff Bedrohungs- und Auftragsangepasste Schutzzustände, kurz „BAS“, wird von der Bundeswehr verwendet.
Es gibt 5 BAS-Stufen, die angeben, welche Kleidungsstücke des Overgarment, der Persönlichen ABC-Schutzbekleidung, der Soldat anzulegen hat.
Die jeweilige BAS-Stufe wird von der übergeordneten Führung (Verbandsebene) befohlen. Ausschlaggebend hierfür ist die sogenannte Bedrohungslage. Die Bedrohungslage ergibt sich aus den Möglichkeiten des Feindes für den Einsatz von ABC-Kampfmitteln. Bereits kontaminiertes Gebiet wird im allgemeinen nicht betreten sondern wird von den ABC-Aufklärungskräften der ABC-Abwehrtruppe mit Hilfe des Spürpanzer Fuchs überwacht und nach Abklingen der Kontamination freigegeben. Die BAS-Stufen werden zum Schutz der Soldaten vor einem plötzlichen Einsatz von ABC-Kampfmitteln befohlen. Die jeweiligen BAS Stufen sind in der sog. ABC Taschenkarte detailliert beschrieben.
Beispiel:
Der Feind verfügt über große Mengen an ABC-Waffen und hat den Einsatz dieser bereits mehrfach angedroht. Das ABC-Risiko wird von der übergeordneten Führung als "hoch" eingestuft. Deshalb befiehlt die Führung die BAS-Stufe II für alle Kräfte des Verbandes.
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