Die Beckumer Berge, benannt nach der Stadt Beckum, sind eine bis 173,3 m ü. NN hohe Hügellandschaft im Münsterland in Nordrhein-Westfalen (Deutschland). Neben den Baumbergen und dem Schöppinger Berg gehören sie zu den wenigen Erhebungen im ansonsten flach gegliederten Münsterland (im Mittel 55 m ü. NN).
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Die Beckumer Berge liegen im östlichen Teil des Münsterlands hauptsächlich auf dem Gebiet der Gemeinden Beckum, Oelde und Wadersloh. Sie erstrecken sich halbmondförmig in südlichen und östlichen Bereichen um die Stadt Beckum herum.
Im Zentrum des aus kreidezeitlichen Meeresablagerungen bestehenden und von Buchenwäldern geprägten Hügelzugs Beckumer Berge befindet sich eine Senke. An Bodenschätzen findet sich vor allem Kalkstein, der zwischen Beckum und Ennigerloh in großem Maße abgebaut wird und in der dort ansässigen Zementindustrie Verwendung findet. Früher wurde hier neben Kalkstein auch Strontianit abgebaut, welches als Weißungsmittel für die Zuckerindustrie verwendet wurde.
In den Beckumer Bergen entspringen zahlreiche Bachläufe (z. B. Kollenbach, Lippbach und Siechenbach), die sich in der Werse vereinen und Richtung Westen in die Ems fließen. Auch die aus den Beckumer Bergen nach Norden (Axtbach) und Osten (z. B. Fortbach, Linzelbach, Bergeler Bach) fließenden Bäche streben der Ems zu, während die nach Süden fließenden Bäche (Liese, Biesterbach, Bröggelbach) in die Lippe münden.
Einige große Waldgebiete der Beckumer Berge sind der Vellerner Brook, der Hohe Hagen bei Neubeckum, der Bergeler Wald zwischen Oelde und Stromberg und die Waldgebiete am Mackenberg und Diestedder Berg.
Zu den Bergen der Beckumer Berge gehören (Höhe in Meter über Normalnull):
Siehe auch: Liste der Landschaften in Nordrhein-Westfalen
51.7533333333338.1505555555556Koordinaten: 51° 45′ 12″ N, 8° 9′ 2″ O
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