Beanie (Mütze)


Beanie, nicht anliegend getragen

Die Beanie ist eine Kopfbedeckung, die meist aus Baumwolle oder Fleece besteht. Beanies ähneln in ihrer Form Pudelmützen, besitzen jedoch keinen „Bommel“.

Der Begriff entstammt der englischen Sprache und bezieht sich vermutlich auf bean (Bohne), einer umgangssprachlichen Bezeichnung für den Kopf, im Deutschen vergleichbar mit Birne.

Während sich heute beide Geschlechter damit kleiden, wurden sie historisch gesehen überwiegend von Männern getragen, insbesondere von Arbeitern, die vermeiden mussten, dass ihnen während der Arbeit die Haare ins Gesicht rutschen. Meist hatten sie einen kleinen Schirm, der die Augen vor der Sonne schützen sollte. Sie können damit als Vorläufer der Baseballcaps gesehen werden. Optisch erinnerten sie eher an die jüdische Kippa, bedeckten aber einen größeren Teil des Kopfes.

Propeller-Beanie

In der Mitte des 20. Jahrhundert waren (in den angelsächsischen Ländern?) Propeller-Beanies unter den Kindern beliebt.

Heute sind Beanies vor allem unter Kindern und Jugendlichen beliebt und vor allem als Kopfbedeckung in der Skateboard- und Snowboardszene verbreitet, darüber hinaus auch teilweise in der Hip-Hop-Szene. Auf dem meist umgeschlagenen Rand ist nicht selten übergroß das Logo des Herstellers oder ein Slogan eingestickt. Mittlerweile sind auch wieder Beanies mit einem eingearbeiteten Schirm (engl.: Visor) im Handel zu finden.

In der Jugendszene wird die Beanie meist über die Ohren und tief in die Stirn gezogen getragen. Je nach Beschaffenheit kann sie eng am Kopf anliegend oder mit einem isolierenden Luftraum über dem Hinterkopf getragen werden.

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