| Filmdaten | |
|---|---|
| Deutscher Titel: | Abgedreht |
| Originaltitel: | Be Kind Rewind |
| Produktionsland: | USA |
| Erscheinungsjahr: | 2008 |
| Länge: | ca. 101 Minuten |
| Originalsprache: | Englisch |
| Altersfreigabe: | FSK o. A. |
| Stab | |
| Regie: | Michel Gondry |
| Drehbuch: | Michel Gondry |
| Produktion: | Georges Bermann, Julie Fong |
| Musik: | Jean-Michel Bernard |
| Kamera: | Ellen Kuras |
| Schnitt: | Jeff Buchanan |
| Besetzung | |
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Abgedreht ist eine US-amerikanische Filmkomödie aus dem Jahr 2008. Regie führte Michel Gondry, der auch das Drehbuch schrieb.
Inhaltsverzeichnis |
Herr Fletcher führt eine schlecht laufende Videothek in Passaic. Er verreist und überlässt das Geschäft in den Händen seines Angestellten Mike. Mikes Freund Jerry löscht jedoch versehentlich alle VHS-Kassetten, da er sich in einem Umspannwerk elektromagnetisch aufgeladen hat. Um den Schaden zu begrenzen, beschließen daraufhin die beiden, selbstgedrehte Neuverfilmungen der verloren gegangenen Klassiker anzufertigen. Zuerst drehen und verleihen sie den Film Ghostbusters – Die Geisterjäger an die alte Frau Falewicz, einer Bekannten Fletchers, der sie die Verzögerungen damit erklären, dass die Bänder erst „geschwedet“ werden müssten. Mit diesem Verb beschreiben Jerry und Mike das Nachdrehen der Filme als spezielle und aufwändige Technik.
Trotz oder vor allem aufgrund der trashigen Inszenierungen werden die Filme stark nachgefragt und die Videothek läuft, trotz DVD-Konkurrenz, wieder sehr gut und macht gute Gewinne. Die Stadtbewohner wirken mittlerweile bei den Filmen mit. Für sie ist es eine Ehre, daran teilzuhaben. Später wird Mike und Jerry vorgeworfen, dass deren Filme das Urheberrecht verletzen und alle „geschwedeten“ Filme werden daraufhin von der Behörde vernichtet.
Trotz anfänglicher Resignation verfilmen die Freunde daraufhin das fiktive Leben von Fats Waller, der im Laden geboren sein soll, was allerdings nicht wahr ist. Dabei wirken wieder alle Freunde und Bekannten der beiden mit. Dennoch kann Herr Fletcher nicht genug Geld zusammenbringen, um seine Videothek zu erhalten, die von einer Immobilienfirma bedroht ist, so dass die Videothek abgerissen werden muss. In der Zeit bis zum Abriss führen die Freunde den Film, das bislang ambitionierteste Projekt, über Fats Waller vor.
Der Film wurde in New York City und in Passaic (New Jersey) gedreht. [1] Seine Produktionskosten betrugen rund 20 Millionen US-Dollar. [2] Die Weltpremiere fand am 20. Januar 2008 auf dem Sundance Film Festival statt, bei der 58. Berlinale lief der Film im Wettbewerb außer Konkurrenz. Die breite Veröffentlichung in den Kinos fand in den USA seit dem 22. Februar 2008 statt, in Deutschland startete der Film am 3. April 2008 in den Kinos. [3]
Todd McCarthy schrieb in der Zeitschrift Variety vom 21. Januar 2008, der Film sei „bemerkenswert flüchtig“ und könne den Logikmangel der eigenen Prämisse nicht überwinden. Seine Inspiration sei genauso dürftig wie die Mätzchen der Hauptdarsteller lahm seien. Gondry tendiere ohne eines starken Coautors des Drehbuchs zu „albernen Marotten“ und zur Farce. Eine Videothek, die ausschließlich Magnetbänder habe, sei ein „totaler Anachronismus“. [4]
Der Film löste einen Trend zum „schweden" aus, also dem Nachdrehen bekannter Filme mit einfachsten Mitteln. Auf YouTube wurde dafür ein eigener Kanal eingerichtet. [5] [6].
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