| Bezeichnungen | |
|---|---|
| Gründungsname | General-Wever-Kaserne |
| 1945 bis 1969 | Henry-Kaserne |
| heutiger Name | Bayern-Kaserne |
Die Bayern-Kaserne ist eine militärische Liegenschaft am Standort München, die zwischen 1936 und 1938 als General-Wever-Kaserne errichtet wurde.
Inhaltsverzeichnis |
Bis 1945 waren auf dem Gelände Flakeinheiten der Wehrmacht untergebracht. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Areal von der US Army übernommen. Die Kaserne erhielt zu Ehren des 1944 bei Luchem gefallenen Soldaten Robert T. Henry [1] den Namen Henry-Kaserne. Seit der Übernahme durch die Bundeswehr am 9. Oktober 1969 führt sie den heutigen Namen.
Stationiert waren in der Anlage bis Anfang der 1990er-Jahre unterstellte Truppenteile des damaligen Wehrbereichskommandos VI:
Außerdem waren von der Heimatschutzbrigade 56
ebenso bis 1992 die Fachausbildungskompanie München (FachAusbKp MCH).
1994 bezog das aus der 1. Gebirgsdivision und dem ehemaligen Wehrbereichskommando VI zusammengelegte Wehrbereichskommando VI / 1. Gebirgsdivision die Kaserne, das 2001 im heute in der Bayern-Kaserne stationierten Wehrbereichskommando IV - Süddeutschland aufging. Ebenso ist heute das Landeskommando Bayern (LKdoBY), das katholische und evangelische Militärdekanat und die Bundeswehrfachschule-/Zivile Aus- und Weiterbildungsbetreuungsstelle B München (BwFachS-/ZAW-BeSt B MCH) in der Kaserne stationiert. Letztere ist seit 2006 die Nachfolgeinstitution der bis 2005 in der Luitpoldkaserne und im Anschluss in der Bayern-Kaserne untergebrachten Ausbildungskompanie Fach-/Fachschulausbildung München. Diese entstand wiederum 1992 aus der Verschmelzung der Fachausbildungskompanie München mit der Fachschulkompanie München.
Das Kasernenareal umfasst eine Fläche von 48 Hektar und liegt im Münchner Norden (Stadtteil Freimann) südlich der Heidemannstraße.
Teile der Liegenschaft waren bereits vermietet, bevor das Areal Ende 2007 durch die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb an die Stadt München veräußert wurde; die letzten militärischen Einrichtungen werden bis Ende 2011 das Areal verlassen[2].
48.20129511.593339Koordinaten: 48° 12′ 5″ N, 11° 35′ 36″ O
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