Das Bayerische Nationalmuseum in München beherbergt eine kunst- und kulturhistorische Sammlung von europäischem Rang.
Gegründet wurde das Museum 1855 vom bayerischen König Maximilian II.; es befindet sich seit Ende des 19. Jahrhunderts in der Prinzregentenstraße. Das 1894–1899 im Stil des Historismus errichtete Gebäude wurde vom Hofarchitekten Gabriel von Seidl entworfen. Vor dem Museum steht das Reiterdenkmal Prinzregent Luitpolds von Adolf von Hildebrand. Luitpold eröffnete das Haus am 29. September 1900.[1]
Die Ausstellungsstücke im Erdgeschoss geben einen Überblick über die bayerische und süddeutsche Kultur- und Kunstgeschichte vom Mittelalter bis in die Gegenwart, insbesondere über Plastiken, darunter unter anderem Werke von Erasmus Grasser, Tilman Riemenschneider, Hans Leinberger, Adam Kraft, Giovanni Bologna, Hubert Gerhard, Adriaen de Vries, Johann Baptist Straub, Ferdinand Tietz, Simon Troger, Ignaz Günther und Ludwig Schwanthaler, darunter die berühmte Seeoner Madonna.
Im Obergeschoss befinden sich Fachsammlungen wie Porzellan, Elfenbeinschnitzereien, Gold- und Silberarbeiten, Uhren, Textilien, Intarsien und Glasmalereien.
Im Untergeschoss werden Ausstellungsstücke aus der bäuerlichen Lebenswelt gezeigt. Besonders bekannt ist die Krippensammlung mit Exponaten aus ganz Europa.
Inhaltsverzeichnis |
Das Nationalmuseum betreibt mehrere Zweigmuseen in ganz Bayern:
Haus der Kunst | Bayerisches Nationalmuseum | Archäologische Staatssammlung | Schackgalerie | Staatliches Museum für Völkerkunde | Alpines Museum
48.14315833333311.591033333333Koordinaten: 48° 8′ 35″ N, 11° 35′ 28″ O
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