Freisinger Bischofskonferenz


Die Freisinger Bischofskonferenz wurde 1850 gegründet. In ihr sind die Bischöfe der südbayerischen Erzdiözese München und Freising mit den Suffraganen Regensburg, Passau und Augsburg sowie die nordbayerische Erzdiözese Bamberg mit den Suffraganen Würzburg, Eichstätt und Speyer vertreten. Die Bischöfe dieser Diözesen treffen sich seit 1867 zweimal jährlich auf dem Freisinger Domberg; ihr Vorsitzender ist der Erzbischof von München und Freising (seit 2008 Erzbischof Reinhard Marx); Stellvertreter ist der Metropolit der nordbayerischen Kirchenprovinz Bamberg (seit 2002 Erzbischof Ludwig Schick).

Das Territorium der Diözese Speyer ist zwar heute Teil der Bundesländer Rheinland-Pfalz und Saarland, die Grenzen der Kirchenprovinz Bamberg sind jedoch seit 1920/1945 unverändert - mit der Ausnahme der Abtretung von thüringischen Gebieten des Bistums Würzburg an das Bistum Erfurt - weswegen die Pfalz kirchenrechtlich weiterhin ein Teil Bayerns ist.

Die Freisinger Bischofskonferenz hat die Aufgabe, gemeinsame pastorale Aufgaben zu fördern, die kirchliche Arbeit zu koordinieren sowie eine Plattform gegenseitiger Beratung zu bieten. Anders als die Deutsche Bischofskonferenz, der sich die bayerischen Bischöfe 1933 anschlossen, hat sie keine Entscheidungsbefugnis.

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