Die Bauschlotter Platte ist eine ca. 80 km² große wasserarme Karsthochfläche aus triasischem Kalkgestein im nordwestlichen Enzkreis. Sie grenzt im Süden an die Hänge des Enztales in Pforzheim und im Norden an die Stadt Bretten und ist somit eines der größten abflusslosen Gebiete Europas.
Der Name stammt von dem Ort Bauschlott (Neulingen), welcher sich auf dem Zentrum der Platte befindet.
Durch teilweise starke eiszeitliche Ablagerungen von Lößsedimenten ist der Boden sehr fruchtbar.
Bei Eisingen gibt es zwei Einsturzdolinen, welche durch Auswaschungen des Gesteins entstanden sind.
Ein 4,4 km² großer Teil der Gegend wurde als Wasserschutzgebiet ausgewiesen, um das Grundwasser in den Einzugsgebieten von Tiefbrunnen bei Bretten und Neulingen vor Schadstoffen zu schützen. Um ein neu ausgewiesenes Gewerbegebiet an der A8 am nördlichen Stadtrand Pforzheims an das städtische Kanalnetz anzubinden wurde deshalb ein ca. 1000 m langer Abwasserstollen gegraben, der 1999 fertiggestellt wurde.
stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History