Eine barometrische Höhenmessung erfolgt mittels des am Messort herrschenden Luftdrucks. Sie ist im Gegensatz zur trigonometrischen oder nivellitischen Höhenmessung weniger genau, aber rasch und kostengünstig durchführbar. Die Messgeräte heißen Altimeter oder Höhenmesser; ihre wichtigsten Anwendungen sind:
Für beide Anwendungsbereiche werden digitale Altimeter häufiger. Sie zeigen auch Höhendifferenzen, Maximalwerte oder den zeitlichen Verlauf von Höhenprofilen.
Bei infinitesimalen Höhendifferenzen ändert sich der Luftdruck p gemäß

wobei ρ die Dichte und g die Schwerebeschleunigung sind.
Betrachtet man die Luft als ideales Gas und legt das Gesetz von Boyle-Mariotte zugrunde, so ergibt sich für den Zusammenhang zwischen Dichte und Druck die Beziehung

wobei ρ0 und p0 sich auf eine Referenzhöhe (z. B. Meereshöhe) beziehen.
Man erhält somit folgende Differentialgleichung:

Mit der Anfangsbedingung p(h0 = 0) = p0 ergibt sich daraus schließlich durch Lösen der Differentialgleichung die barometrische Höhenformel:

Somit lässt sich die einem Druck p zuordnebare Höhe h berechnen, was die Grundlage der barometrischen Höhenmessung darstellt:

Zu beachten ist allerdings, dass die barometrische Höhenformel nicht über große Höhendifferenzen angewendet werden darf, da sonst zwei Grundannahmen der Herleitung nicht mehr gelten:
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