| Bar-le-Duc | ||
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| Region | Lothringen | |
| Département | Meuse (Präfektur) | |
| Arrondissement | Bar-le-Duc | |
| Kanton | Hauptort von zwei Kantonen | |
| Koordinaten | 48° 46′ N, 5° 10′ O48.77255.1680555555556240Koordinaten: 48° 46′ N, 5° 10′ O | |
| Höhe | 175 bis 327 m | |
| Fläche | 23,62 km² | |
| Einwohner – mit Hauptwohnsitz – Bevölkerungsdichte |
(2006) 16 041 Einwohner 679 Einw./km² |
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| Postleitzahl | 55000 | |
| INSEE-Code | 55029 | |
| Website | http://www.barleduc.fr | |
Bar-le-Duc ist eine Stadt und Verwaltungssitz im Nordosten Frankreichs im Département Meuse in der Region Lothringen. Die Stadt hat etwa 17.000 Einwohner und erstreckt sich auf einer Fläche von 23,62 Quadratkilometer.
Inhaltsverzeichnis |
Die Stadt liegt innerhalb eines schmalen Tales und wird umschlossen von Wäldern und Weinhügeln. Die Stadt liegt am Ornain, über den zahlreiche Brücken führen. Sie liegt an der Eisenbahnstrecke nach Paris und wird auch vom Canal de la Marne au Rhin (deutsch: Rhein-Marne-Kanal) erschlossen, der unter Ausnutzung weiterer Kanäle eine schiffbare Verbindung aus dem Raum Paris bis an den Rhein ermöglicht.
Der Ursprung der Stadt geht auf eine gallorömische Siedlung zurück. In der Merowingerzeit wird ein „Burgum“ Barri genannt, als Hauptort des pagus Barrensis. 954 war Bar Sitz der Grafschaft von Bar und gehörte zum Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation. 1243 erhielt Bar-le-Duc die Stadtrechte. 1301 musste der Graf von Bar seine westlich der Maas liegenden Besitztümer dem französischen König, der auf der Seite seiner Gegner stand, zu Lehen auftragen; diese Teile der Grafschaft wurden dann als Barrois mouvant bezeichnet. 1354 wurde die Grafschaft Bar zum Herzogtum erhoben. Dieses kam 1485 an Lothringen und 1766 an Frankreich.
Nach der Französischen Revolution wurde die Stadt Hauptstadt des Départements Meuse und hieß von 1792 bis 1815 Bar-sur-Ornain.
Während des Ersten Weltkrieges führte von Bar-le-Duc nach Verdun eine wichtige Versorgungsroute. Sie war auf französischer Seite die einzig verbliebene Verbindungsstraße nach Verdun. Die gesamte französische Versorgung erfolgte während der Schlacht von Verdun 1916 über diese Straße, die man seitdem als Voie sacrée bezeichnet.
Die Stadt Bar-le-Duc ist befreundet mit den deutschen Städten
Die Stadt ist ein Zeugnis der Renaissancearchitektur. Sie enthält zwei historisch interessante Teile: die Unterstadt am Fluss Ornain und die Oberstadt auf dem Berghang. In der Unterstadt sind sehenswert unter anderem die Kirche Notre-Dame aus dem 12. Jahrhundert, die Brücke Notre-Dame und das Gebäude des Collège Gille de Trêves (1571). In der Oberstadt sind viele Steinhäuser aus dem 15., 16. und 17. Jahrhundert erhalten. Das Schloss der Herzöge von Bar wurde 1670 weitgehend geschleift. Das Gelände ist heute ein großer Platz, geschmückt mit Blumenrabatten, Bäumen und Bänken. Direkt daneben befindet sich das Museum (Musée Barrois) in einem Gebäude aus dem 16. Jahrhundert. Die Kirche Saint-Étienne (15. Jh.) enthält die berühmte Statue des Bildhauers Ligier Richier (ca. 1500-1567) Le Transi oder auch Das Skelett genannt.
Weitere Sehenswürdigkeiten:
Bar-le-Duc war Geburtsort von:
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