| Wappen | Deutschlandkarte | |
|---|---|---|
|
||
| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Baden-Württemberg | |
| Regierungsbezirk: | Tübingen | |
| Landkreis: | Alb-Donau-Kreis | |
| Höhe: | 529 m ü. NN | |
| Fläche: | 17,58 km² | |
| Einwohner: | 2009 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 114 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 88481 | |
| Vorwahl: | 07347 | |
| Kfz-Kennzeichen: | UL | |
| Gemeindeschlüssel: | 08 4 25 140 | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Am Dorfplatz 8 88481 Balzheim |
|
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Günter Herrmann | |
Balzheim ist eine Gemeinde im Alb-Donau-Kreis in Baden-Württemberg.
Die Gemeinde gehört dem Gemeindeverwaltungsverband Dietenheim mit Sitz in Dietenheim an.
Inhaltsverzeichnis |
Balzheim liegt etwa 25 Kilometer südlich von Ulm. Die Gemeinde liegt auch an der Iller, hat aber nur wenige hundert Meter Anteil am Flussufer, da die Grenze zwischen Baden-Württemberg und Bayern dem Verlauf des Flusses vor der Regulierung folgt.
Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Dietenheim, im Osten an die Ortsteile Herrenstetten und Untereichen der bayrischen Gemeinde Altenstadt, im Süden an Kirchberg an der Iller und Gutenzell-Hürbel sowie im Westen an Wain, alle drei im Landkreis Biberach.
Die Gemeinde besteht aus den beiden Ortsteilen Unterbalzheim und Oberbalzheim.
Balzheim wurde erstmals am 2. Juni 1087 urkundlich erwähnt. Der Name ist aber wohl älteren heidnischen Ursprungs und soll auf Baldur, den Lichtgott der Germanen, zurückgehen. Im 13. Jahrhundert gehörten Ober- wie auch Unterbalzheim zur Herrschaft der Grafen von Grünigen-Landau. Durch Verkauf und anschließende Erbschaft gelangte das Gebiet an die Grafen von Kirchberg, die es 1490 an Walter Ehinger verkauften, der hier bis 1504 ein Schloss errichtete.
In der Mitte des 17. Jahrhunderts siedelten sich protestantische Glaubensflüchtlinge aus Österreich in Balzheim an.
Die heutige Gemeinde Balzheim entstand am 1. Juli 1974 durch den Zusammenschluss der beiden damals selbstständigen Gemeinden Unterbalzheim und Oberbalzheim, die vor 1972 zum Landkreis Biberach gehört hatten.
Der überwiegende Teil der Bevölkerung ist noch heute evangelisch-lutherisch, inzwischen ist aber ein knappes Drittel der Bevölkerung katholischen Glaubens.
| Jahr | Einwohnerzahlen |
|---|---|
| 1880 | 975 |
| 1900 | 884 |
| 1925 | 995 |
| 1939 | 855 |
| 1950 | 1071 |
| 1961 | 1156 |
| 1970 | 1286 |
| 1980 | 1597 |
| 1990 | 1641 |
| 2000 | 2011 |
Balzheim verfügt über eine eigene Grundschule, weiterführende Schulen können in den Nachbargemeinden besucht werden. Außerdem gibt es in beiden Ortsteilen je einen Kindergarten.
Eine besondere Spezialität ist die Balzheimer Wurst. Diese wird in der Region auch "Lutherische" genannt, da sie von den protestantischen Glaubensflüchtlingen mit nach Balzheim gebracht wurde.
|
Balzheim, das Obere Schloss mit der Dreifaltigkeitskirche |
Balzheim, das Untere Schloss |
Unterbalzheim,bei der Kirche,ehemalige Schule |
Unterbalzheim,Blick ins Illertal,rechts der Turm der Mauritiuskirche |
Allmendingen | Altheim | Altheim (Alb) | Amstetten | Asselfingen | Ballendorf | Balzheim | Beimerstetten | Berghülen | Bernstadt | Blaubeuren | Blaustein | Börslingen | Breitingen | Dietenheim | Dornstadt | Ehingen (Donau) | Emeringen | Emerkingen | Erbach | Griesingen | Grundsheim | Hausen am Bussen | Heroldstatt | Holzkirch | Hüttisheim | Illerkirchberg | Illerrieden | Laichingen | Langenau | Lauterach | Lonsee | Merklingen | Munderkingen | Neenstetten | Nellingen | Nerenstetten | Oberdischingen | Obermarchtal | Oberstadion | Öllingen | Öpfingen | Rammingen | Rechtenstein | Rottenacker | Schelklingen | Schnürpflingen | Setzingen | Staig | Untermarchtal | Unterstadion | Unterwachingen | Weidenstetten | Westerheim | Westerstetten
stock | retire | vm
Why are we here?
All text is available under the terms of the GNU Free Documentation License
This page is cache of Wikipedia. History