Die Badener Kultur (ältere Namen: Kannelierte Keramik, Kultur mit kannelierter Keramik, Bandhenkelkultur, Ossarner Typus; in Ungarn Peceler/Péceler Kultur genannt; in Polen auch Promienista-Kultur genannt; auch Baden-Pécel genannt) datiert in etwa zwischen 3500 bis 2800 v. Chr. Sie wird dem Übergang von der Kupfersteinzeit zur Bronzezeit zugerechnet. Östlich schließt die Lažňany-Hunyadihalom Kultur an, nördlich sind die Epi-Lengyel Gruppen ansässig.
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Benannt wurde sie nach der Stadt Baden bei Wien, wo mit der Königshöhle nächst der Burgruine Rauheneck ein archäologischer Fundort liegt. Sie ist auch als Peceler-Kultur (Banner), Kultur mit Radialkeramik, Kultur mit kannelierter Keramik (Neustupny) und Ossarn-Gruppe bekannt.
Der Begriff Badener Kultur wurde in den 1920er Jahren vom Gründer der Österreichischen Prähistorischen Gesellschaft, Oswald Menghin geprägt.
Insbesondere die Boleráz-Gruppe (Baden I; 3600/3400 - 3300/3200 v. Chr.) der frühen Badener Kultur hat auch im Bereich anderer Kulturen Spuren hinterlassen.
Bei Ausgrabungen fanden sich entsprechende Fundstücke in:
Die Gefäße waren mit Reihen von Rillen unterschiedlicher Breite verziert.
Kupfer wurde für die Herstellung von Schmuckgegenständen verwendet.
Zu den bedeutsten Funden zählen wohl die ersten Wagenmodelle aus Ton, z.B. (Buda-)Kalász.
Die Bestattung erfolgte in Brandgräbern unter Hügeln.
Besiedelt wurden meist Höhenlagen, wie zum Beispiel im Wienerwald. Die Siedlungen wurden nicht befestigt.
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