Algizide sind Biozide mit Wirkung gegen Algen. Praktische Bedeutung haben sie zum Beispiel bei der Bekämpfung von Algen in Schwimmbädern, am Bau in Fassadenanstrichen und Dämmmaterialien[1], in Kühltürmen[2] oder in Antifoulinganstrichen von Schiffsrümpfen. Einige Herbizide mit algizider Wirkung können gegen Algenwuchs auf Wegen verwendet werden.
| Wirkstoff | Handelsname | Bemerkung |
|---|---|---|
| Simazin | Simazin, Ydrazin | |
| Atrazin | Wonuk | |
| Desmetryn | Tpousyn | |
| DCMU | Diuron, FI 106, Karmex | seit 1997 nur noch eingeschränkt zugelassen, weitere Einschränkungen geplant |
| Kupfersulfat | früher Standardmittel gegen Algen in Schwimmbädern, heute nur noch vereinzelt verwendet | |
| Kupferoxychlorid | Spritz Cupral | 1942 erstmalig in der Nickelhütte Aue in Deutschland produziert, diente als Spritzmittel gegen Pflanzenkrankheiten; Produktionseinstellung in den 1980er Jahren[3] |
| Benzalkoniumchlorid | Hauptwirkstoff in vielen aktuellen Algiziden im Schwimmbadbereich[4] | |
| Pelargonsäure | in Deutschland gegen Algen auf Gehwegen zugelassen (Pflanzenschutzmittel-Zulassung) |
Akarizid | Algizid | Bakterizid | Fungizid | Herbizid | Insektizid | Molluskizid | Nematizid | Pestizid | Rodentizid | Viruzid
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