| 1. FC Kaiserslautern | |||
| Voller Name | 1. Fußball-Club Kaiserslautern (1. FCK) e.V. | ||
| Gegründet | 2. Juni 1900 | ||
| Vereinsfarben | Rot-Weiß | ||
| Stadion | Fritz-Walter-Stadion | ||
| Plätze | 48.500 | ||
| Vorstand | Stefan Kuntz | ||
| Trainer | Marco Kurz | ||
| Homepage | www.fck.de | ||
| Liga | 2. Bundesliga | ||
| 2008/09 | 7. Platz | ||
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Der 1. FC Kaiserslautern (kurz: 1. FCK oder FCK) ist ein deutscher Sportverein, dessen Profi-Fußballer in der Saison 2009/10 in der 2. Bundesliga spielen. Heimstätte ist das Fritz-Walter-Stadion in Kaiserslautern, benannt nach dem Kapitän der DFB-Nationalelf, die 1954 den Weltmeistertitel gewann. Momentan hat der Verein etwa 13.300 Mitglieder.[1]
Der 1. FC Kaiserslautern (bis 1932 FV Phönix Kaiserslautern) entstand am 28. Mai 1929 durch Fusion der Kaiserslauterer Vereine SV Phönix 1910 und FV 1900. Letzterer war wiederum das Produkt des Zusammenschlusses der drei Vereine FC 1900, FC Palatia 1901 und FC Bavaria 1902 am 1. März 1909. Der FC 1900 schließlich entstand am 2. Juni 1900 durch Fusion des Fußballclubs Germania 1896 und der Fußballgesellschaft 1899.
Zwei Jahre nach dem Wiederaufstieg in die Bezirksliga qualifizierte sich der FCK 1933 als Zweitplatzierter für die neu gegründete Gauliga. Zwei Jahre später stieg der FCK wieder in die Bezirksliga ab, bevor er 1937 in die Gauliga zurückkehrte. Doch bereits ein Jahr später stiegen sie wieder ab, um im folgenden Jahr den Wiederaufstieg zu schaffen. Bis 1944, als der Spielbetrieb der Gauliga kriegsbedingt beendet werden musste, spielte der FCK weiter in dieser Liga. 1942 gewannen die Pfälzer die Meisterschaft im Gau Westmark. Damit waren sie erstmals für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert, schieden aber mit einem 3:9 gegen den FC Schalke 04 bereits in der Vorrunde aus. Im letzten Kriegsjahr bildete der FCK eine Kriegsspielgemeinschaft mit dem VfR Kaiserslautern, die aber kein Pflichtspiel mehr austragen konnte.
In der Saison 1938/39 war Fritz Walter erstmals für den FCK aktiv. Am 14. Juli 1940 debütierte der damals 19-jährige Walter auch beim 9:3 der deutschen Nationalmannschaft gegen Rumänien. In diesem Spiel gelangen ihm drei Tore. Walter wurde damit erster Nationalspieler des FCK.
In der Oberliga Südwest war der 1. FC Kaiserslautern lange das Maß aller Dinge. In den ersten 13 Jahren wurden die Pfälzer zehnmal Meister und zweimal Vizemeister und mit der Meisterschaft 1947 und 1948 gleichzeitig Französischer Zonenmeister. Erst ab 1958 verlor der FCK den Kontakt zur Tabellenspitze, wurde Dritter, Fünfter und zweimal Vierter, ehe 1963 im letzten Oberligajahr eine weitere Südwestmeisterschaft gelang.
Auch überregional war der FCK in dieser Phase erfolgreich. Nach Siegen in der Endrunde der Deutschen Meisterschaft gegen den TSV 1860 München und den TuS Neuendorf erreichten die Pfälzer 1948 erstmals das Finale, in welchem sie gegen den 1. FC Nürnberg mit 1:2 unterlagen. Im darauffolgenden Jahr wurden die Roten Teufel nach einem 2:1 gegen Kickers Offenbach Dritter in der deutschen Meisterschaft.
Am 30. Juni 1951 wurde der 1. FC Kaiserslautern nach einem 2:1 über Preußen Münster erstmals Deutscher Fußballmeister. Die zweite Meisterschaft konnte der FCK am 21. Juni 1953 nach einem 4:1 im Finale gegen den VfB Stuttgart feiern. Das Finale um die Deutsche Meisterschaft 1954 verloren die Pfälzer völlig überraschend mit 1:5 gegen Hannover 96.
Trotz erheblicher Proteste seitens der Medien ignorierte der Bundestrainer Sepp Herberger diese peinliche Niederlage und baute das deutsche Team für die Weltmeisterschaft 1954 trotzdem um das FCK-Gerüst Fritz Walter, Ottmar Walter, Werner Liebrich, Horst Eckel und Werner Kohlmeyer auf. Herbergers Mut wurde belohnt: Am 4. Juli 1954 wurde Deutschland mit den fünf Pfälzern erstmals Fußball-Weltmeister.
Am 26. Juni 1955 nahm der 1. FC Kaiserslautern zum letzten Mal am Endspiel um die Deutsche Meisterschaft teil. Er unterlag gegen Rot-Weiss Essen mit 3:4. Am 13. September 1961 standen die Roten Teufel erstmals im Finale um den DFB-Pokal, zogen allerdings mit 0:2 gegen Werder Bremen den Kürzeren.
In der Saison 1963/64 war der 1. FC Kaiserslautern eines von 16 Gründungsmitgliedern der Bundesliga. Die erste Saison beendeten die Pfälzer auf dem zwölften Tabellenplatz. In den Folgejahren hatte der FCK selten Kontakt zur Tabellenspitze und spielte oft gegen den Abstieg. Am 1. Juli 1972 erreichte der FCK zum zweiten Mal das DFB-Pokalfinale, unterlag aber erneut, diesmal mit 0:5 gegen den FC Schalke 04.
Am 13. September 1972 bestritt der 1. FC Kaiserslautern sein erstes Europapokalspiel. Beim englischen Vertreter Stoke City gab es eine 1:3 Niederlage. Nach einem 4:0 im Rückspiel drang der FCK bis ins Viertelfinale vor, wo Borussia Mönchengladbach Endstation war. 1976 verloren die Roten Teufel auch ihr drittes DFB-Pokalfinale, diesmal mit 0:2 gegen den Hamburger SV. Auch im Jahre 1981 konnten die Pfälzer mit einem 1:3 gegen Eintracht Frankfurt das Endspiel nicht gewinnen.
In der Saison 1981/82 konnte der 1. FCK seinen bis dahin größten internationalen Erfolg feiern. Im UEFA-Pokal drang man bis ins Halbfinale vor und unterlag dort dem IFK Göteborg, nachdem man im Viertelfinale Real Madrid mit einem 5:0 im Rückspiel – das Hinspiel ging noch 1:3 verloren – ausgeschaltet hatte. 89/90 geriet der Verein in Abstiegsgefahr, doch die Rückkehr von Trainer Karl-Heinz Feldkamp führte dazu, dass doch noch der Klassenerhalt gelang. Am 19. Mai 1990 konnten die Lauterer im fünften Anlauf den DFB-Pokal endlich in den Händen halten. Im Finale gab es ein 3:2 gegen Werder Bremen. Im darauffolgenden Jahr gelang dem FCK mit dem Gewinn der dritten deutschen Meisterschaft eine riesige Überraschung. Zudem wurde Stefan Kuntz in dieser Saison, als bisher einziger Spieler des FCK, zum Fußballer des Jahres gekürt, die Mannschaft wurde zur Mannschaft des Jahres 1991 gewählt.
In der Folgezeit bis zur Saison 1995/1996 konnte sich der FCK im Spitzenfeld der Tabelle etablieren, 1994 errang der 1. FC Kaiserslautern unter Trainer Friedel Rausch Platz 2 hinter dem FC Bayern; gegen Ende der Saison war dem Verein eine Siegesserie gelungen, die den Abstand zum Rekordmeister auf einen Punkt verkürzt hatte.
Der Aderlass nach Ende der Saison 1994/1995, als Ciriaco Sforza und Stefan Kuntz den Verein verließen, konnte nicht kompensiert werden. So stieg der 1. FC Kaiserslautern in der Bundesligasaison 95/96 erstmals aus der ersten Bundesliga ab; im letzten Spiel hätten die Roten Teufel einen Sieg gegen den unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf Bayer 04 Leverkusen gebraucht. Nachdem Pavel Kuka die Lauterer in Führung gebracht hatte, erzielte die „Werkself“ in der 82. Minute den Ausgleich. Nur eine Woche später gewann der Verein, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte den DFB-Pokal (im Finale 1:0 gegen den Karlsruher SC durch ein Freistoßtor von Martin Wagner).
Im Europapokal der Pokalsieger erfolgte bereits in der ersten Runde gegen FK Roter Stern Belgrad das Aus. Nach einem 1:0 im Hinspiel gewann der jugoslawische Vertreter das Rückspiel mit 4:0 nach Verlängerung. Unter Trainer Otto Rehhagel gelang jedoch mit nur vier Saisonniederlagen der sofortige Wiederaufstieg; das 7:6 gegen den SV Meppen stellt das bis heute torreichste Spiel der zweiten Bundesliga dar. Ein Jahr später folgte der sensationelle Gewinn der vierten Deutschen Meisterschaft. Der Titelgewinn als Aufsteiger 1998 stellte ein Novum in der Geschichte des Deutschen Fußballs dar, was mit der zweiten Wahl zur Mannschaft des Jahres nach 1991 belohnt wurde. Bereits am ersten Spieltag wurde der FC Bayern München besiegt, der den gesamten Saisonverlauf über den Lauterern im Meisterschaftskampf „hinterherhinken“ sollte. Ab dem vierten Spieltag wurde die Tabellenführung nicht mehr aus der Hand gegeben. Genau wie in der Vorsaison wurden nur vier Spiele verloren.
1998/99 erreichte der FCK in der Champions League das Viertelfinale und belegte in der Bundesliga den fünften Platz, nachdem man eine Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League durch eine 1:5-Niederlage im letzten Spiel gegen Eintracht Frankfurt verspielt hatte. Mit namhaften Neuzugängen wie Youri Djorkaeff und Mario Basler erreichte der FCK am Ende der Saison 1999/2000 das vorgegebene Ziel, auch in der nächsten Saison international zu spielen, mit einem erneuten fünften Platz, auch wenn sechs Heimniederlagen einen bitteren Beigeschmack hinterließen. Im UEFA-Pokal schied man in der dritten Runde aus. In der Spielzeit 2000/01 trat Otto Rehhagel nach einem misslungenen Saisonstart mit nur sechs Punkten aus sechs Spielen zurück.
Nach dem Ende der Ära Rehhagel geriet der FCK sowohl sportlich als auch finanziell in Schwierigkeiten. Letztere rührten daher, dass in den Folgejahren Spieler mit internationaler Erfahrung wie Taribo West, Steffen Freund, Christian Nerlinger, Carsten Jancker und Stefan Malz geholt wurden, die sich jedoch alle als Fehleinkäufe erwiesen.
Unter Rehhagel-Nachfolger Andreas Brehme schien der sportliche Erfolg zunächst weiterzugehen, so stand der FCK im April 2001 kurz vor Saisonende im UEFA-Cup-Halbfinale gegen Deportivo Alavés, sowie auf Platz 3 der Bundesligatabelle. Von diesem Zeitpunkt an erfolgte ein totaler sportlicher Einbruch, der wenig später durch den bekannt gewordenen Finanzskandal um die Führungsriege der FCK-Verantwortlichen flankiert wurde. Der FCK schied chancenlos aus dem UEFA-Pokal-Wettbewerb aus, schloss nach einem katastrophalen Saisonfinale die Spielrunde lediglich auf Platz 8 ab und verpasste den Einzug in den UEFA-Pokal-Wettbewerb. Zum Auftakt der Saison 2001/02 gewann der FCK die ersten sieben Spiele hintereinander und stellte damit den Rekord des FC Bayern München ein, belegte jedoch am Saisonende nur einen enttäuschenden 7. Platz.
In der Saison 2002/03 schien der Verein praktisch abgestiegen und kurz vor der Insolvenz, doch der Brehme-Nachfolger Eric Gerets brachte den Verein sportlich wieder in die Spur und sicherte mit einer sensationellen Rückrunde den Klassenerhalt. Einen weiteren Erfolg gab es noch im Jahre 2003, als der FCK erneut das DFB-Pokalfinale erreichte, in dem er allerdings gegen den FC Bayern München mit 1:3 unterlag. In finanzieller Hinsicht konnte der Verein mit Hilfe des Vorstandsvorsitzenden René C. Jäggi weitgehend saniert werden, jedoch mit starker Beteiligung des Landes Rheinland-Pfalz sowie dem Verkauf des vereinseigenen Stadions. In der Saison 2003/04 geriet der 1. FC Kaiserslautern erneut in Abstiegsnöte.
Gerets musste seinen Stuhl für Kurt Jara räumen, der wiederum den Klassenerhalt schaffte. Nach einer soliden Saison 2004/05, die jedoch mit der Entlassung des bei den Fans ungeliebten Kurt Jara mit dem 12. Tabellenplatz zu Ende ging, setzte der FCK für die Saison 2005/06 mit Michael Henke zunächst auf einen jungen Trainer. Bereits wenig später musste dieser wegen mangelnden Erfolges dem ehemaligen FCK-Spieler Wolfgang Wolf als Trainer weichen. Doch auch Wolf konnte den Abstieg nicht verhindern, sodass der FCK in der Saison 2005/06 zum zweiten Mal in seiner Vereinsgeschichte nach 1996 aus der 1. Bundesliga abstieg. Am letzten Spieltag der Saison 2005/2006 am 13. Mai 2006 reichte ein 2:2-Remis gegen den direkten Konkurrenten VfL Wolfsburg nicht, um die Klasse zu erhalten.
Trotz Abstieg meldeten sich innerhalb von zwei Monaten über 1.000 neue Mitglieder beim FCK an und hoben die Mitgliederanzahl auf rund 11.100 an, die bis Ende November 2006 auf rund 11.500 weiter zunahm.
Die Saison 2006/07 verlief für die Pfälzer dennoch enttäuschend. Trotz eines vierten Rangs zur Winterpause und nur zwei Punkten Rückstand auf einen Aufstiegsplatz wurde der Verein mit nur 23 Zählern in der Rückrunde Sechster, weshalb Wolfgang Wolf noch während der Saison entlassen wurde. Der bisherige Co-Trainer Wolfgang Funkel übernahm den Posten des Cheftrainers bis Saisonende.
Der Verein schickte unter dem neuverpflichteten Coach Kjetil Rekdal in der Saison 2007/08 eine junge Mannschaft mit der Zielsetzung „oberes Tabellendrittel“ auf den Platz, die jedoch nach der Hinrunde einen Abstiegsplatz belegte. Nach der 1:2-Niederlage im Heimspiel gegen 1860 München am 19. Spieltag zog der Vorstand die Konsequenzen aus dem sportlichen Misserfolg und stellte Rekdal frei. Bis zur Verpflichtung von Milan Šašić als Cheftrainer war Alois Schwartz Interimstrainer. Unter Šašić gelang eine gewisse Aufholjagd, wenngleich sich der Verein bis zum vorletzten Spieltag auf einem Abstiegsplatz befand.
Der letzte Spieltag brachte ein Fernduell des 1. FC Kaiserslautern mit dem VfL Osnabrück, dem FC Augsburg und den Kickers Offenbach mit sich, die den vierten und letzten Absteiger in die zur Folgesaison neu gegründete 3. Liga unter sich ausmachten. Der FCK schaffte schließlich mit einem 3:0-Heimsieg gegen den 1. FC Köln den Klassenerhalt, während Offenbach mit einer 0:3-Niederlage gegen Osnabrück den kürzeren zog und absteigen musste.
In der darauffolgenden Saison wurde Milan Šašić nach schlechten Leistungen des Teams in der Rückrunde und internen Querelen am 4. Mai, drei Tage nach einer 1:5-Niederlage bei Hansa Rostock, entlassen. So belegte der FCK zum Ende der Hinrunde noch den zweiten Tabellenplatz, zum Zeitpunkt der Trennung lagen die Roten Teufel nurmehr auf Platz sechs. Als Interimstrainer wurde erneut Alois Schwartz eingestellt der die Mannschaft in den letzten Spielen der Saison leitete. Der Verein belegte letztlich den 7. Platz.
Im Sommer 2009 wurde Marco Kurz als neuer Cheftrainer verpflichtet.
Statistikdaten zu den einzelnen Spielen befinden sich bei 1. FC Kaiserslautern/Namen und Zahlen, erreichbar durch Verlinkung der Spielpaarungen.
Die FCK-Fans sind in rund 400 Fanclubs weltweit organisiert. Der erste und heute noch bestehende Fan-Club Nomborn wurde am 9. Juni 1969 gegründet.[2] Das bekannteste Online-Fanzine des Vereins ist der-betze-brennt.de.
Die fanatischsten Anhänger stehen in der Westkurve, die durch jene lautstarken Fans bundesweit Bekanntheit erlangte. Nachdem der Zuschauerschnitt seit dem Rekord aus der Saison 1998/99 mit durchschnittlich 41.010 Besuchern rückläufig war, kommen seit 2008 wieder mehr Menschen ins Fritz-Walter-Stadion. So erreichte der FCK in der Saison 2008/09 mit 34.411 Besuchern pro Spiel den höchsten Zuschauerschnitt aller europäischen Zweitligisten.[3]
Zudem stellten die FCK-Fans in der Saison 1990/91 einen weiteren Zuschauerrekord auf: Im entscheidenden Spiel um die Deutsche Meisterschaft am letzten Spieltag waren etwa 40.000 Gästefans im Müngersdorfer Stadion zugegen – die Roten Teufel gewannen mit 6:2.[4]
Die verschiedenen Fangruppen des 1. FC Kaiserslautern pflegen mehrere Freundschaften. Eine langjährige Freundschaft bestand zu den Fans von Werder Bremen, welche jedoch in den letzten Jahren so gut wie gar nicht mehr gepflegt wurde. Die Freundschaft mit den Fans des TSV 1860 München war in den 90er Jahren sehr aktuell, doch auch die Intensität dieser Fanfreundschaft nahm dem allgemeinen Trend folgend in den letzten Jahren ab. Ein Teil der FCK-Fans und Anhänger der Münchner Löwen versuchen diese Fanfreundschaft zur Zeit wieder aufleben zu lassen. So wurde 2007 beim Zweitligaspiel gegen 1860 eine Freundschafts-Choreographie unter dem Titel "Tradition verbindet" in der Westkurve gezeigt. Die Fans aus der Ultraszene pflegen vor allem eine Freundschaft zu den Ultras des französischen FC Metz.
Die Fans des FCK haben viele Rivalitäten zu den Fans von Vereinen, welche sich meistens ebenfalls im Südwesten Deutschlands befinden. Langjährige Rivalitäten bestehen vor allem zum SV Waldhof Mannheim 07, dem Karlsruher SC, dem 1. FC Saarbrücken und zu Eintracht Frankfurt, aufgrund vieler vergangener Derbys. Es ist auch festzustellen, dass der FC Bayern München unter den FCK-Fans aufgrund der großen Gegensätze zum 1. FC Kaiserslautern sehr unbeliebt ist. Rivalitäten zu Eintracht Trier und TuS Koblenz bestehen aufgrund der regionalen Nähe, sind jedoch durch seltenes Aufeinandertreffen jüngeren Datums. In den letzten Jahren hat sich eine große Rivalität zu den Fans des 1. FSV Mainz 05 entwickelt, da die Mainzer Fanszene bis 2001 sehr klein und nur gering präsent war, jedoch danach immer mehr Zuwachs bekam, unter anderem durch die Erfolge in der 2. Bundesliga 2002 und 2003 sowie den folgenden Aufstieg 2004. Dies wird als Gegensatz zur Fankultur in der Pfalz angesehen, die sich über einen weit längeren Zeitraum entwickelt hat. Die Mainzer Anhänger werden von Kaiserslautern-Fans daher oft auch als „Modefans“ bezeichnet.
Insgesamt war der FCK 89-mal Spitzenreiter in der 1. Bundesliga (Stand: 07/2008) und stellte 1994 mit Stefan Kuntz (18 Tore gemeinsam mit Anthony Yeboah) einmal den Torschützenkönig.
Für die Führung des Vereins ist der mit dem ehemaligen Profi Stefan Kuntz als hauptamtlichem Vorstandsvorsitzenden (seit dem 8. April 2008) und Johannes Ohlinger als ehrenamtlichem Finanzvorstand (Vorstandsmitglied seit dem 22. November 2007) besetzte Vorstand zuständig.
Oberstes Kontrollorgan des Vereins ist der Aufsichtsrat, der aus bis zu neun Mitgliedern besteht. Durch die Mitgliederversammlung des Vereins werden fünf Mitglieder gewählt. Der Oberbürgermeister von Kaiserslautern sowie der Minister des Inneren und für Sport sind kraft ihres Amtes geborene Mitglieder; beide nahmen in jüngster Vergangenheit ihr Amt jedoch nicht wahr. Zusätzlich kann das Gremium zwei weitere Mitglieder in den Aufsichtsrat berufen.
Bei der Mitgliederversammlung am 3. Dezember 2008 wurden folgende Personen in den Aufsichtsrat gewählt:
Zum Aufsichtsratsvorsitzenden wurde in der konstituierenden Sitzung Dieter Rombach gewählt, zum stellvertretenden Vorsitzenden Gerhard Theis.[6]
| Tor | Abwehr | Mittelfeld | Angriff | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Trainer des 1. FC Kaiserslautern ist seit Juni 2009 Marco Kurz.
Als Torwarttrainer ist seit 1997 der langjährige Stammtorwart Gerald Ehrmann tätig. Roger Lutz ist Co-Trainer, Oliver Schäfer Fitnesstrainer.
Zugänge
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Abgänge |
Zugänge
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Abgänge
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Folgende Spieler trugen während ihrer Zeit beim FCK das Trikot der deutschen Nationalmannschaft:
| Name | Zeit beim FCK | Länderspiele | FCK | Besondere Leistungen und Titel mit dem FCK | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Spiele | Tore | Spiele | Tore | |||
| Thomas Allofs | 1982–1986 | 1 | 0 | 128 | 61 | |
| Michael Ballack | 1997–1999 | 1 | 0 | 46 | 4 | Deutscher Meister 1998 |
| Andreas Brehme | 1981–1986, 1993–1998 |
40 | 3 | 254 | 43 | Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996 |
| Hans-Peter Briegel | 1975–1984 | 53 | 2 | 240 | 47 | Europameister 1980, Vizeweltmeister 1982 und 1986 |
| Horst Eckel | 1949–1960 | 32 | 0 | 238 | 66 | Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954 |
| Marco Engelhardt | 2004–2006 | 3 | 0 | 62 | 3 | |
| Franco Foda | 1983–1984, 1987–1990 |
2 | 0 | 90 | 5 | DFB-Pokalsieger 1990 |
| Jürgen Groh | 1976–1980, 1986–1989 |
1 | 0 | 197 | 3 | |
| Miroslav Klose | 1999–2004 | 38 | 16 | 120 | 44 | begann seine Profilaufbahn beim FCK, Vizeweltmeister 2002 |
| Werner Kohlmeyer | 1941–1957 | 22 | 0 | 180 | 18 | Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954 |
| Stefan Kuntz | 1989–1995 | 11 | 2 | 170 | 75 | Deutscher Meister 1991, Deutscher Pokalsieger 1990, Bundesliga-Torschützenkönig 1994 |
| Olaf Marschall | 1994–2002 | 13 | 3 | 144 | 49 | Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996 |
| Werner Liebrich | 1945–1962 | 16 | 0 | 273 | 25 | Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954 |
| Josef Pirrung | 1967–1981 | 2 | 0 | 304 | 61 | |
| Marco Reich | 1995–2001 | 1 | 0 | 117 | 9 | Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996 |
| Thomas Ritter | 1992–1996 | 1 | 0 | 87 | 2 | Deutscher Pokalsieger 1996 |
| Karl Schmidt | 1955–1962 | 9 | 0 | 127 | 6 | |
| Klaus Toppmöller | 1972–1980 | 3 | 1 | 204 | 108 | erfolgreichster Bundesligatorschütze des FCK |
| Martin Wagner | 1992–2000 | 6 | 0 | 200 | 30 | Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996 |
| Fritz Walter | 1938–1959 | 61 | 33 | 248 | 144 | Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954, Ehrenspielführer der Nationalmannschaft |
| Ottmar Walter | 1941–1959 | 21 | 10 | 210 | 156 | Deutscher Meister 1951 und 1953, Weltmeister 1954 |
| Wolfram Wuttke | 1985–1990 | 4 | 1 | 112 | 32 | Deutscher Pokalsieger 1990; olympischer Bronzemedaillen-Gewinner 1988 |
Aufgeführt sind nur die Länderspiele, die der Spieler während seiner Zeit beim FCK absolvierte. Die Zahl der Spiele und Tore für den FCK bezieht sich auf die Bundesligaspiele, bei Spielern die vor 1963 aktiv waren auf Oberligaspiele und die Endrundenspiele um die Deutsche Meisterschaft.
| Name | Zeit beim FCK |
Nationalität | Spiele beim FCK |
Tore beim FCK |
besondere Leistungen und Titel mit dem FCK |
|---|---|---|---|---|---|
| Mario Basler | 1987–1989, 1999–2003 |
Deutschland |
92 | 8 | bestritt sein erstes Bundesligaspiel beim FCK |
| Ernst Diehl | 1967–1978 | Deutschland |
314 | 18 | |
| Tom Dooley | 1988–1993 | Deutschland/USA |
107 | 13 | Deutscher Meister 1991, A-Nationalspieler für die USA |
| Michael Dusek | 1979–1988 | Deutschland |
210 | 10 | |
| Gerald Ehrmann | 1986–1997 | Deutschland |
292 | 0 | Deutscher Pokalsieger 1990 und 1996, Deutscher Meister 1991 |
| Reiner Geye | 1977–1986 | Deutschland |
290 | 47 | |
| Ronnie Hellström | 1974–1984 | Schweden |
266 | 0 | ein Jahrzehnt Stammtorhüter, A-Nationalspieler |
| Miroslav Kadlec | 1990–1998 | Tschechien |
210 | 16 | Deutscher Meister 1991 und 1998, Deutscher Pokalsieger 1996, Vizeeuropameister 1996 |
| Harry Koch | 1995–2003 | Deutschland |
220 | 23 | Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996 |
| Pavel Kuka | 1993–1998 | Tschechien |
121 | 53 | Deutscher Meister 1998, Deutscher Pokalsieger 1996, Vizeeuropameister 1996 |
| Werner Melzer | 1974–1986 | Deutschland |
374 | 31 | hat die meisten Bundesligaeinsätze für den FCK bestritten |
| Jacobus Prins | 1963–1965 | Niederlande |
36 | 9 | Prins war einer von vier Ausländern, die am ersten Bundesligaspieltag am 24. August 1963 auf dem Platz standen |
| Ratinho (eigentlich Everson Rodrigues) | 1997–2003 | Brasilien |
140 | 9 | Deutscher Meister 1998 |
| Johannes Riedl | 1974–1981 | Deutschland |
215 | 31 | |
| Axel Roos | 1984–2001 | Deutschland |
328 | 18 | Deutscher Meister 1991 und 1998, Deutscher Pokalsieger 1990 und 1996 |
| Roland Sandberg | 1973–1977 | Schweden |
118 | 60 | A-Nationalspieler |
| Dietmar Schwager | 1964–1976 | Deutschland |
320 | 2 | |
| Ciriaco Sforza | 1993–1995, 1997–2000, 2002–2006 |
Schweiz |
199 | 20 | Deutscher Meister 1998, A-Nationalspieler |
| Wolfgang Wolf | 1978–1988 | 248 | 11 | kehrte in der Saison 2005/06 als Trainer zurück |
Für eine Auflistung aller Spieler seit 1946, siehe Liste der Spieler des 1. FC Kaiserslautern.
| Name | Nationalität | Zeit beim FCK | Vertragsende | |
|---|---|---|---|---|
| Von | Bis | |||
| Richard Schneider | 1. Juli 1950 | 30. Juni 1961 | Vertrag beendet | |
| Günther Brocker | 1. Juli 1963 | 27. Februar 1965 | entlassen | |
| Werner Liebrich | 28. Februar 1965 | 30. Juni 1965 | Vertrag beendet | |
| Gyula Lóránt | 1. Juli 1965 | 30. Juni 1967 | Vertrag beendet | |
| Otto Knefler | 1. Juli 1967 | 4. März 1968 | entlassen | |
| Egon Piechaczek | 5. März 1968 | 6. Mai 1969 | entlassen | |
| Dietrich Weise | 7. Mai 1969 | 30. Juni 1969 | Vertrag beendet | |
| Gyula Lóránt | 1. Juni 1969 | 9. März 1971 | entlassen | |
| Dietrich Weise | 11. März 1971 | 30. Juni 1973 | Vertrag beendet | |
| Erich Ribbeck | 1. Juli 1973 | 30. Juni 1978 | Vertrag beendet | |
| Karl-Heinz Feldkamp | 1. Juli 1978 | 30. Juni 1982 | Vertrag beendet | |
| Rudolf Kröner | 1. Juli 1982 | 21. März 1983 | entlassen | |
| Ernst Diehl | 22. März 1983 | 30. Juni 1983 | Interimstrainer | |
| Dietrich Weise | 1. Juli 1983 | 26. Oktober 1983 | entlassen | |
| Ernst Diehl | 27. Oktober 1983 | 1. November 1983 | Interimstrainer | |
| Manfred Krafft | 2. November 1983 | 30. Juni 1985 | Vertrag beendet | |
| Hannes Bongartz | 1. Juli 1985 | 11. November 1987 | entlassen | |
| Josef Stabel | 1987 | 30. Juni 1989 | Vertrag beendet | |
| Gerd Roggensack | 1. Juli 1989 | 25. Februar 1990 | entlassen | |
| Karl-Heinz Feldkamp | 28. Februar 1990 | 30. Juni 1992 | Vertrag beendet | |
| Rainer Zobel | 1. Juli 1992 | 7. Juni 1993 | entlassen | |
| Friedel Rausch | 1. Juli 1993 | 23. März 1996 | entlassen | |
| Eckhard Krautzun | 27. März 1996 | 19. Juli 1996 | entlassen | |
| Otto Rehhagel | 19. Juli 1996 | 1. Oktober 2000 | Rücktritt | |
| Andreas Brehme | 2. Oktober 2000 | 25. August 2002 | entlassen | |
| Karl-Heinz Emig | 26. August 2002 | 3. September 2002 | Interimstrainer | |
| Eric Gerets | 4. September 2002 | 2. Februar 2004 | entlassen | |
| Kurt Jara | 3. Februar 2004 | 6. April 2005 | entlassen | |
| Hans Werner Moser | 7. April 2005 | 30. Juni 2005 | Interimstrainer | |
| Michael Henke | 1. Juli 2005 | 19. November 2005 | entlassen | |
| Wolfgang Wolf | 21. November 2005 | 11. April 2007 | entlassen | |
| Wolfgang Funkel | 11. April 2007 | 27. Juni 2007 | Interimstrainer | |
| Kjetil Rekdal | 28. Juni 2007 | 9. Februar 2008 | entlassen | |
| Alois Schwartz | 9. Februar 2008 | 12. Februar 2008 | Interimstrainer | |
| Milan Šašić | 13. Februar 2008 | 4. Mai 2009 | entlassen | |
| Alois Schwartz | 4. Mai 2009 | 17. Juni 2009 | Interimstrainer | |
| Marco Kurz | 18. Juni 2009 | |||
Die zweite Mannschaft des 1. FC Kaiserslautern spielt in der Saison 2009/10 in der Regionalliga West. Geleitet wird das Team von Alois Schwartz, der im Januar 2007 das Amt des Trainers übernahm. Als Co-Trainer fungiert Marco Grimm.
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Die „Kleinen Teufel“ trugen bis 2008 ihre Heimspiele auf dem neben dem Fritz-Walter-Stadion gelegenen Betzenberg Platz 4 aus. Er bietet Platz für 3.000 Zuschauer. Seit der Saison 2008/09 trägt die Mannschaft aufgrund von DFB-Richtlinien ihre Heimspiele in der Regel im Fritz-Walter-Stadion aus.
Neben dem Fußball gibt es im Verein noch die Abteilungen Basketball, Boxen, Handball, Hockey, Leichtathletik, Triathlon und Running. Die Basketball-Abteilung des Vereins spielte in der zweiten Bundesliga, bis sie 2007 als Kaiserslautern Braves ausgegliedert wurde. Die verbleibenden Basketballer des FC Kaiserslautern, die Kaiserslautern Baskets spielen seit der Saison 2007/08 in der Landesliga Rheinhessen-Pfalz.
Die Hockeyabteilung entstand durch den Übertritt der Hockeyspieler des Sportvereins 1910 am 19. September 1913. Zurzeit gibt es keine am Spielbetrieb gemeldeten Erwachsenenmannschaften, aber das Bestreben aus den bestehenden Jugendmannschaften heraus solche wieder aufzubauen.
In diesen drei Abteilungen kann der Verein große Erfolge für sich verbuchen. So ist der Triathlet Georg Anstett amtierender Europameister der Altersklasse M35 im Ironman und startete auch beim Ironman Hawaii. In der Leichtathletik/Running stellt der 1. FCK ebenfalls Europameister (Staffel Sprint Senioren) und Deutsche Meister (Mittelstrecke Junioren, Seniorinnen Langstrecke), zahlreiche Landesmeister sowie Weltmeistertitel bei den Medigames.
Der für den 1. FCK antretende Reiner Gies gewann bei den Olympischen Spielen in Seoul eine Bronzemedaille im Halbweltergewicht.
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VfL Bochum II | Bonner SC | Fortuna Düsseldorf II | SV 07 Elversberg | Rot-Weiss Essen | 1. FC Kaiserslautern II | 1. FC Köln II | Bayer 04 Leverkusen II | Sportfreunde Lotte | 1. FSV Mainz 05 II | SV Waldhof Mannheim | Borussia Mönchengladbach II | Preußen Münster | 1. FC Saarbrücken | FC Schalke 04 II | Eintracht Trier | SC Verl | Wormatia Worms
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